Der Wil-Anteil in der Schweizer U20-Nationalmannschaft ist hoch. Trainer Francesco Gabriele und Assistent Massimo Rizzo haben eine Vergangenheit auf dem Bergholz. Zudem wurden für den aktuellen Zusammenzug so viele Wiler Spieler aufgeboten wie von keinem anderen Verein – nämlich vier. Drei von ihnen wurden am Montagabend im zweiten und letzten Spiel dieses Zusammenzugs eingesetzt. Magnus Breitenmoser spielte durch. Nias Hefti stand während 80 Minuten auf dem Feld, ehe er durch Cédric Gasser ersetzt wurde. Kenzo Schällibaum, der in Baden noch durchgespielt hatte, stand dieses Mal wegen einer Knieverletzung nicht im Aufgebot.

In Brno setzte es gegen Tschechien eine 1:2-Niederlage ab. Bereits nach sieben Minuten führten die Gastgeber nach einem Doppelschlag von Ondrej Sasinka mit 2:0. Für die Schweizer lag nur noch der Anschlusstreffer nach einem Eckball in der Schlussminute drin. «In der 1. Spielhälfte waren wir nicht bereit. Der Gegner hat uns in der Anfangsphase überrascht. Nach dem Wiederanpfiff war eine Reaktion zu erkennen. Aber es war das Mindeste, was man nach den ersten 45 Minuten erwarten konnte», sagte Gabriele gegenüber dem Schweizerischen Fussballverband.

Eine Minute lang alle vier Wiler im Einsatz

Am Donnertag waren in Baden alle vier Wiler eingesetzt worden, bei den Toren aber nicht direkt beteiligt. Genau eine Minute lang standen alle vier gleichzeitig auf dem Feld. In der Startformation figurierten Gasser als rechter Aussenverteidiger und Schällibaum etwas überraschend als Innenverteidiger. Schällibaum spielte durch, Gasser wurde nach 72 Minuten ausgewechselt. Hefti und Breitenmoser kamen im Verlauf der zweiten Halbzeit rein.

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Die Schweizer U20-Nationalmannschaft vor dem Spiel gegen Holland mit den beiden Wilern Kanzo Schällibaum (Nummer 2) und Cédric Gasser (Nummer 7).