Was haben die zweimal im Jahr stattfindenden Bürgerversammlungen, die Schlussfeier der Schule Flawil, die Neuzuzüger-Begrüssung, der Blutspende-Anlass, das Flawiler Wirtschaftsforum, die Spielnacht der Ludothek und die Oldies Disco gemeinsam? Sie finden im Lindensaal statt. Die Liste der Veranstaltungen, die im Flawiler Gemeindesaal durchgeführt werden, könnte noch beliebig erweitert werden. Denn im vergangenen Jahr wurde der Lindensaal insgesamt 73-mal vermietet.

Erfolgsgeschichte
Der Lindensaal feiert am 28. August 2018 sein zehnjähriges Bestehen. Und was er von der ersten Minute an war, ist er auch heute noch: ein Erfolgsprodukt. Er ist von A bis Z eine Erfolgsgeschichte. Diese begann mit der Bauabrechnung, die positiv abgeschlossen werden konnte. Die Gesamtkosten für den Lindensaal (Gemeindesaal und Kirchgemeindezentrum) betrugen 9,7 Millionen Franken. Der Anteil der Gemeinde Flawil belief sich auf 7,3 Millionen Franken. Und sie setzte sich fort mit dem «Holzpreis Schweiz 2009», mit welchem der Lindensaal ausgezeichnet wurde.

Hohe Auszeichnung
Mit dem Holzpreis Schweiz werden zukunftsweisende Arbeiten mit Holz gefördert. 2009 wurden 427 eingereichte Arbeiten von einer unabhängigen Jury beurteilt. Der Hauptpreis in der Region Ost ging an den Flawiler Lindensaal. Die Jury attestierte, dass der Lindensaal «ein ökonomisch, ökologisch und sozial beispielhaftes Gebäude ist». Sie war beeindruckt vom «grandiosen Lindensaal in Esche und Eiche». Sie würdigte auch die beispielhafte regionale Zusammenarbeit mit der Holzbranche. Und die renommierte Fachzeitung «Hochparterre» schrieb in ihrer Ausgabe zum Holzpreis Schweiz 2019 von einem «filigran-festlichen Gemeindesaal Flawil».

Die Baukommission Lindensaal, welche das Projekt im Auftrag des Gemeinderates und der Evangelischen Kirchenvorsteherschaft realisiert hatte, durfte damals an ihrer Schlusssitzung zurecht mit einigem Stolz festhalten, dass es um ein sehr gelungenes Bauwerk handelt.

Einheimische Nutzer
In den vergangenen zehn Jahren konnten schon ungezählte gemütliche Stunden im Lindensaal verbracht werden. Die Flawilerinnen und Flawiler haben das Begegnungszentrum schnell in ihr Herz geschlossen. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Das zeigt auch die Statistik. Denn zu 80 Prozent wird der Lindensaal von Einheimischen genutzt. 2017 wurde er 73-mal vermietet. Davon waren 57 nicht-kommerzielle oder kommerzielle einheimische Nutzer. Und auch die Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde und der reformierten Kirchgemeinde hat sich über all die Jahre bewährt.


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Der Lindensaal ermöglicht vielfache Nutzung.

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Unter einem Dach vereint
Dank des Kirchgemeindezentrums, das in den Lindensaal integriert ist, habe die reformierte Kirchgemeinde die für die eigenen Bedürfnisse zu engen Räume in der Akazie verlassen können, schreibt Daniela Zillig-Klaus, Präsidentin der reformierten Kirchgemeinde. «Das neue, moderne Gebäude vereint die Mitarbeitenden und Freiwilligen täglich unter einem Dach und lässt eine breite Programmvielfalt zu. Insbesondere der Zwinglisaal ermöglicht Angebote, die früher nur schwer durchführbar waren, wie zum Beispiel ein regelmässiger Mittagstisch, Erwachsenenbildungsangebote oder Versammlungen grösserer Gruppen.» Bei höherem Raumbedarf, zum Beispiel für ein Kirchgemeindefest oder die erfolgreiche Gospel-Galanight, kann die Reformierte Kirchgemeinde den Lindensaal dazu mieten.

Die Schulungs-, Sitzungs- und Büroräume, die sich im Obergeschoss befinden, sind laut Daniela-Zillig-Klaus gut ausgelastet. «Sie werden nicht nur intern genutzt, sondern auch vermietet, zum Beispiel für Kursangebote oder private Feiern.»

WEITERE THEMEN

18 neue Gesichter an der Schule Flawil

Auf das neue Schuljahr hat der Schulrat beim traditionellen Begrüssungsapéro 18 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter willkommen geheissen.

Bei einem Personalbestand von etwa 200 Angestellten bedeutet dies eine verhältnismässig geringe Veränderung. Auf der Oberstufe kam es erfreulicherweise zu keinem Wechsel. Im Kindergarten und auf der Primarstufe nahmen acht Lehrpersonen ihre Tätigkeit auf. Die anderen zehn neuen Mitarbeitenden sind entweder in den Bereichen Schulleitung, Fördermassnahmen, Musikschule oder Medienpädagogik tätig. Der Schulrat wünscht allen neuen Mitarbeitenden einen guten Start, viel Erfolg und Freude am neuen Wirkungsort.

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Die neuen Mitarbeitenden der Schule Flawil: (von links) Daniel Schär, Cyrilla Dudli, Manuela Holenstein, Lara Niethammer, Robine Baumann, Rebecca Baumgartner, Sven Mathys, Michèle Anliker, Melanie Schumacher, Judith Falk, Bele Boos, Gabriela Walther und Elija Brunner. – Auf dem Bild fehlen: Silvia Lenggenhager, Iris Castelberg, Christine Baumann und Juan-Carlos Diaz.

Neue Schulleiterin
Schuleinheit Enzenbühl: Silvia Lenggenhager (20%-Pensum)

Neue Lehrpersonen
Kindergarten
Waldkindergarten: Lara Niethammer, Elija Brunner (Praktikant)

Primarschule
Schulhaus Botsberg: Robine Baumann, Sven Mathys
Schulhaus Alterschwil: Melanie Schumacher, Bele Boos
Schulhaus Grund: Judith Falk
Schulhaus Enzenbühl: Silvia Lenggenhager

Förderlehrpersonen
Gabriela Walther, Rebecca Baumgartner, Michèle Anliker

Medienpädagogik
Daniel Schär

Musikschule
Juan-Carlos Diaz, Christine Baumann, Cyrilla Dudli

Tagesstrukturen
Manuela Holenstein, Iris Castelberg, Laura Di Pane

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Kleine Begrüssungsfeier

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Am ersten Tag im neuen Schuljahr wurden im Rahmen einer kleinen Feier im Schulhaus Enzenbühl 29 neue Erstklässlerinnen und Erstklässler, zwei neue Lehrerinnen, Maja Imfeld und Rebecca Baumgartner, sowie mit Silvia Lenggenhager (Bild) die neue Schulleiterin für die Unterstufe begrüsst. Viele Eltern freuten sich an diesem sonnigen Morgen über die fröhlichen Lieder der Primarschülerinnen und Primarschüler der 2. bis 6. Klassen sowie über die Begrüssungsworte von Schulleiterin Gabriela Dschulnigg.