Weil die Räumlichkeiten für höchstens zirka 50 Personen ausgelegt sind, musste bei der Feuerwehr um mehr Raum nachgesucht werden. Die Verpflegung und ein DJ waren organisiert.

Mittendrin - On Air gehen
Daniel Färber machte den Einstieg. Er zeigte die Räumlichkeiten und erzählte vom abwechslungsreichen Betrieb des Treffs. So tragen sich die Jugendlichen, die sich hauptsächlich aus der ersten bis dritten Oberstufe zusammensetzen, in einer Liste ein und aus. Damit besteht eine gewisse Übersicht über die Anwesenheiten.

Im Durchschnitt wird das Angebot von zirka 25 Schülern genutzt. Färber hat durch seine berufliche Arbeit mit Behinderten spezifische Zugänge zu den Jugendlichen. Es werde unter anderem versucht, ethische Grundlagen zu vermitteln oder zu vertiefen. Hie und da kommen auch Lehrlinge vorbei oder bereits Ausgelernte, die nachfragen bzw. sich verbunden fühlen, bevor sie in den Ausgang gehen.

Bewährter Betrieb und erfolgreiche Einrichtung
An jedem Freitag von 18.00 - 22.00 Uhr ist der Treff offen und wird von den zwei Festangestellten: Vanessa Altherr und Daniel Färber betreut (15%-Stellen). Der Jugendtreff anfänglich aus der Jugendbewegung der Kirche entstanden, ist vor 10 Jahren gegründet und von den Jugendlichen selbst organisiert worden.

Die in unregelmässigen Abständen organisierten Events wie z.B. das traditionelle Kerzenziehen, Bowlingabende, Kinobesuche und das alljährliche Pizza backen sind beliebt. Billard sowie Tischfussball machen die Abende interessanter und wenn Musik gemacht wird, ist Tanzen angesagt. Auch persönliche Anliegen können durch die Betreuer beantwortet werden.

Politische Gemeinden engagieren sich finanziell
Die politischen Gemeinden Nieder- und Oberbüren engagieren sich finanziell. Sie bezahlen die beiden Stellen, während die Kirchgemeinden für die organisatorischen Belange und den Betrieb zuständig sind. Wichtig sei, dass es sich um einen offenen Treff handle, betont der Pfarreiratspräsident Richard Holenstein.

Viele kleine Weiler gehören zum Einzugsgebiet. Lärmklagen von Anwohnern sind selten, wenn überhaupt. Woher der Name „On Air komme“, weiss niemand. Nach Duden wird der Begriff mit "auf Sendung (gehen)" umschrieben. Er war früher praktisch in allen Radiostudios mit einer roten Lampe anzutreffen.