Die rund 1300 Kindergartenkinder und Schüler der Schule und der Heilpädagogische Schule Flawil haben das 30-Jahr-Jubiläum der Kinderrechtskonvention der Vereinigten Nationen mit einem Rundgang durch das Dorf gewürdigt. Während des Rundgangs kamen die Kinder und Jugendlichen an drei verschiedenen Posten vorbei. «Beim ersten Posten wurden ihnen die Kinderrechte erläutert», wird im aktuellen Flawiler Blatt informiert. Beim zweiten Halt machten sie mit individuell gestalteten Visitenkarten auf Pinnwänden sichtbar, wie viele Kinder und Jugendliche in Flawil leben. Und am dritten Posten gaben sie Rückmeldungen zum Aktionsplan im Hinblick auf die Rezertifizierung von Flawil als «kinderfreundliche Gemeinde» im Jahr 2020.

«Dieser Vormittag hat Spuren hinterlassen», heisst es im aktuellen Mitteilungsblatt der Gemeinde. So stehen die gestalteten Pinnwände noch bis zum 4. Dezember im Innenhof der katholischen Kirche. «So haben alle Flawiler die Möglichkeit, sich ein Bild von der grossen Zahl der im Dorf lebenden Kinder und Jugendlichen zu machen.» Zudem sei es auch der Bevölkerung noch möglich, Rückmeldungen zum Aktionsplan* «Kinderfreundliche Gemeinde» zu geben. 

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 Mit individuell gestalteten Visitenkarten auf Pinnwänden wird sichtbar, wie viele Kinder und Jugendliche in Flawil leben.  (pd)

Die Kinderrechte wurden im Jahr 1989 in einem internationalen UNO-Übereinkommen festgehalten. Seit 1997 sind sie auch in der Schweiz für alle Kinder und Jugendlichen bis zum 18. Altersjahr gültig. Die Kinderrechtskonvention schützt und anerkennt Kinder als eigenständige Personen. Sie enthält 54 Artikel und stützt sich auf vier Grundprinzipien: Das Recht auf Gleichbehandlung, das Recht auf Wahrung des Kindeswohl, das Recht auf Leben und persönliche Entwicklung sowie das Recht auf Anhörung und Partizipation. (rfk/red)