Seit 45 Jahren ist die Firma Stihl am Standort Wil aktiv. 1974 hat sich das deutsche Unternehmen dazu entschlossen, die Ketten in Wil zu produzieren. Mit den rund 950 Mitarbeitern ist Stihl mittlerweile das grösste Industrieunternehmen der Stadt. Rund 70 dieser Mitarbeitenden sind Lernende, die sich in neun verschiedenen Berufen ausbilden lassen. Die Ausbildung von jungen Menschen ist eine Investition in die Zukunft – und den Wirtschaftsstandort.

Investition in den Standort

Ebenso eine Investition ist das neue Empfangsgebäude, das im Sommer 2021 eingeweiht werden soll. Am Mittwochmittag fand der symbolische erste Spatenstich statt. Das neue Eingangsgebäude wird drei Stockwerke hoch sein und eine Gesamtfläche von 2700 Quadratmetern aufweisen. Kosten soll das Bauvorhaben «knapp 15 Millionen Franken», wie Nikolaus Stihl, Aufsichtsratsvorsitzender der Stihl Holding, ausführte. Im Gebäude werden sich der Empfangsbereich, Schulungs- und Besprechungsräume sowie Büros befinden.

Das eigentliche Kernstück des Gebäudes ist aber die Kantine auf zwei Etagen. Sie bietet den Mitarbeitenden sowie den jährlich über 2000 Stihl-Händlern Platz für die Verpflegung. Der Neubau werde zudem ans Heizungsnetz des Produktionsgebäudes angeschlossen, was wiederum ein energieeffizientes Betreiben desselben möglich mache.

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Heute noch Erde und Wiese – 2021 dann ein Neubau mit eigener Kantine.

Und auch die Stadt kann sich freuen, hat die Firma Stihl doch einen Cheque an die Stiftung Hof zu Wil überreicht. Die Spende von 45'000 Franken sei als «Zeichen der Verbundenheit in Anlehnung an 45 erfolgreiche Jahre» zu werten, so Nikolas Stihl, Aufsichtsratsvorsitzender der Stihl Holding, in seiner Festrede.