Gleich mehrere Sitzungen des Wiler Stadtparlaments waren im Frühjahr dem Coronavirus zum Opfer gefallen. Nun werden sie nachgeholt und es kommt zu einem eigentlichen Sitzungs-Marathon. An den nächsten drei Donnerstagen (29. Oktober, 5. November, 12. November) treffen sich die Wiler Volksvertreter jeweils in der Tonhalle, um möglichst alle offenen Pendenzen abzuarbeiten. Denn im Dezember endet die vierjährige Legislatur und dem neu zusammengesetzten Parlament sollen keine Restanzen überlassen werden. Es folgt am 3. Dezember eine letzte Sitzung des Jahres, welche ganz im Zeichen des Budgets 2021 stehen wird.

Doch können die Sitzungen wegen der Corona-Situation überhaupt stattfinden? Bei der Stadt Wil tut man alles daran, um diese Frage mit Ja zu beantworten. Vor allem der «Budget-Abend» ist zentral, da der Voranschlag vom Parlament abgenommen werden muss. Die Schutzmassnahmen sehen vor, dass zumindest mal diesen Donnerstag keine Zuschauer zugelassen sind, wohl aber auch in den weiteren Sitzungen des Jahres. Das war schon im Frühjahr so. Für alle Anwesenden – Parlamentsmitglieder, Parlamentsdienste und Medien – gilt eine Maskenpflicht. Wie schon bei den letzten Sitzungen werden die Volksvertreter weiterhin in grösseren Abständen als gewohnt zueinander platziert. Während der Pausen bleiben die Anwesenden entweder an ihrem Platz sitzen oder begeben sich ins Freie.

Die Stadt Wil bietet am Donnerstag ab 17 Uhr einen Livestream an, hallowil.ch berichtet wie gewohnt mit einem Liveticker.