«Während einige Meldungen erst in den frühen Morgenstunden eingingen, meldeten sich andere Bürger schon vor 22 Uhr bei der kantonalen Notrufzentrale», schreibt die Kantonspolizei St. Gallen in einer Medienmitteilung. Denn diese musste im Zeitraum zwischen Freitagabend, 7. Juni, und Montagmorgen, 10. Juni, gleich 30 Mal wegen Ruhestörungen im ganzen Kanton ausrücken. «Auch aus dem Fürstenland kamen einige Beschwerden», sagt Kapo-Mediensprecher Bertrand Hug auf Anfrage von «hallowil.ch». Um genau zu sein: 20 Prozent der Lärmklagen seien aus der Region Fürstenland-Neckartal gekommen. Verschiedene Örtlichkeiten seien dabei betroffen gewesen.

«Bekanntlich führt die wärmere Jahreszeit alljährlich dazu, dass sich mehr Leute länger im Freien aufhalten. Dies bringt naturgemäss entsprechende Lärmemissionen mit sich», informiert die Kapo weiter in der Mitteilung. Mit etwas Rücksicht auf der einen und etwas Verständnis auf der anderen Seite sei es erfahrungsgemäss jedoch möglich, «auf Polizeieinsätze zu verzichten». Ein wahres Wundermittel könne schon ein persönliche Gespräch mit der anderen Partei sein. Und zum Schluss meint die Kapo in der Mitteilung: «In diesem Sinne wünscht Ihnen die Kantonspolizei St. Gallen eine schöne Sommerzeit». (kapo/red)