Zum 34. Mal fand am 5. November der Wiler Herbstlauf statt und bereits zum 13. Mal mit einer Nordic Walking Kategorie. Der sportliche Anlass ist auch als „Suppenlauf“ bekannt. Als Sieger ins Ziel eingelaufen ist Patrick Wieser aus Aadorf. Noch deutlicher gewann die schnellste Dame, Patrizia Sigrist vom SV Rehetobel.Ein grosses Läufer Feld trotzt Wind und Regen, Zunahme bei den Walkern
Bei herbstlich nassem Wetter ging am Sonntag 5. November zunächst die wetterfeste Gruppe der Walker und Walkerinnen auf die Strecke. Sie hatten 10km und 180 Höhenmeter zurück zu legen.

Der zweite Start war dem grossen Feld der 171 Läuferinnen und Läufer vorenthalten. Auf dem flachen Gelände nach dem Start erreichten sie sofort ein hohes Tempo, worin auch die Herausforderung lag. Kraft und Energie mussten für einen Lauf über 17,6 Kilometer coupiertes Gelände mit 330 Metern Anstieg reichen. Steter Begleiter der Sportler blieb der Regen. So forderten die nassen, an manchen Stellen schlammigen Wege volle Aufmerksamkeit. Unter dem vielen Herbstlaub versteckte Steine und Wurzeln konnten jederzeit für eine Überraschung sorgen.

Sieger Patrick Wieser und Patrizia Sigrist
Als Sieger ins Ziel eingelaufen ist Patrick Wieser aus Aadorf. Mit 1:02:48 und einem grossen Vorsprung von nahezu zwei Minuten hat der für Run Fit Thurgau gestartete den zweitrangierten Raphael Sprenger von der TG Hütten deutlich hinter sich gelassen. Jenem folgte auf Rang drei und gerade mal 12 Sekunden später bereits Jan Walter vom Team Stöckli.

Noch deutlicher gewann die schnellste Dame, Patrizia Sigrist vom SV Rehetobel. Mit 1:20:51 distanzierte sie die für MILA Rheintal laufende zweitrangierte Sandra Lichtensteiger (1:23:15) eindrücklich. Ihr folgte Helene Bosshart von Ottoberg in 1:25:30.
Zu Siegern der Junioren wurden der Wängener János Bozi und wie schon im Vorjahr Shelly Schenk von Run Fit Thurgau.

Auch die grosse Masse der Läuferinnen und Läufer wusste mit Wind und Wetter sowie der herausfordernden Strecke umzugehen. So sind viele nicht nur patsch nass sondern auch in erstaunlichem Tempo über die Zielgerade gerannt.

Dank an die neue OK Chefin Manuela Tilotta
Ein erfolgreiches Debüt als OK Chefin hatte Manuela Tilotta vom organisierenden LSC Wil. Ihr und den vielen Helfern gebührt ein grosses Dankeschön.

Rangliste
Die vollständige Rangliste kann von der Webpage des Veranstalters abgerufen werden: http://www.lscwil.ch.

Ein Gemeinschaftserlebnis
Die Einzelsportart Laufen ist auch ein gesellschaftliches Ereignis. Die Läufer sind Kameraden, und so konnte es beim Überholen vorkommen, dass der Schnellere vom Überholten noch angefeuert wurde. Das Gemeinschaftsgefühl war zu spüren. Das kam auch bei der Rangverkündigung in der gut gefüllten Mensa der Kantonsschule Wil zum Ausdruck, als die Läufer ihre Kürbis Suppe genossen und über ihren Lauf diskutierten.

Sinn für Gemeinschaft bewiesen auch die Helfer des organisierenden LSC-Wil. Denn ohne sie wäre es nicht möglich einen solchen Anlass durchzuführen. Viele Helfer haben auch noch die Energie aufgebracht, aktiv am Wettkampf teil zu nehmen..