Alle zwei Jahre in den Herbstferien gehen die Wiler Jugendgames über die Bühne – und das seit mittlerweile 26 Jahren. Zahlreiche Vereine der Stadt Wil bieten Grundkurse an. Die Idee dahinter: Einerseits den Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Beschäftigung in den Ferien bieten. Andererseits können die Vereine – viele von ihnen auf der Suche nach neuen Mitgliedern – ihre Sportart präsentieren. Diese Woche ist es wieder soweit. Ob beim Karate, Kunstturnen, Fussball oder Luftgewehrschiessen: Überall sind Kinder bis hin zum Oberstufen-Alter aktiv und mit Konzentration bei der Sache.

Total 264 Kinder haben sich angemeldet, die zusammen auf 880 Teilnahmen kommen. Das ist möglich, weil auch mehrere Kurse belegt werden können. Und das für eine Pauschale von 20 Franken. Der Rekord: Ein Mädchen hat sich für 15 verschiedene Sportarten eingeschrieben im Verlauf dieser Woche. Dass rund 50 Kinder weniger mitmachen als bei der letzten Durchführung im Jahr 2018, dürfte der Corona-Situation geschuldet sein. Die Organisatoren haben sich für eine Durchführung entschieden, weil alle Sportvereine ein Schutzkonzept ausgearbeitet haben. Wenn Körperkontakt entsteht oder der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, tragen die Betreuer und Kursleiter Schutzmasken.

Im Video: OK-Präsident Michi Stöckli zu den Corona-Massnahmen

 

Die Hälfte der Kurse ausgebucht

32 verschiedene Sportarten können noch bis Freitag ausprobiert werden. Einige sind neu dazugekommen. So zum Beispiel Eisstockschiessen oder Curling. Die vormalig beliebteste Sportart, Reiten, steht nicht mehr im Angebot, da der Kursanbieter entschieden hat, nicht mehr mitzumachen. Besonders beliebt sind dieses Jahr Eislaufen, Klettern, Leichtathletik, und Rettungsschwimmen. Die Kinder können aber auch taktische Sportarten wie Schach erlernen. Im Fussball steht neu auch Frauen- und Goalie-Training im Angebot. Rund die Hälfte der Kurse sind ausgebucht.

hallowil.ch hat sich am Mittwochnachmittag in verschiedenen Wiler Sporthallen umgeschaut und mit OK-Präsident Michi Stöckli gesprochen (siehe Video oben).