Vier erlebnisreiche Tage lang vergnügten sich rund 600 Kinder und ein grosses Leiterteam auf dem Lagergelände neben der Sproochbrugg. Sie stellten sich den abenteuerlichen Aufgaben der Piraterie.
Lager sind für die Jubla-Scharen ein Höhepunkt. Zum zweiten Mal nach 2013 in Eschenz organisierte die Jubla Region Toggenburg das grosse Auffahrtslager. Auf einem topfebenen Wiesengelände in Zuckenriet fand das OK einen idealen, grosszügigen Lagerplatz.

Der hervorragend vorbereitet und bis ins Detail sehr gut organisierte Anlass kam sowohl bei den Teilnehmenden wie auch bei den Besuchenden gut an. Für sie bauten die Organisatoren eine öffentlich zugängliche Plattform mit Zelt und einer Festwirtschaft auf. So konnten sich die Besuchenden auf dem erhöhten Standort nicht nur verpflegen, sondern auch die geniale Aussicht auf das ganze Lager geniessen.

Hervorragend organisiert
„Wir haben im neunköpfigen OK seit anderthalb Jahren in über 20 Sitzungen dieses Auffahrtslager vorbereitet. In den letzten zehn Tagen halfen uns viele freiwillige Helferinnen und Helfer beim umfangreichen Aufbau der Infrastruktur.

Nun sind wir bereit, den Kindern ein interessantes Lager zu bieten“, sagte Hauptleiter Lukas Loser aus Wil. Das Motto „Die verschollenen Dublonen von Roatan“ verspreche ein vielseitiges Piratenabenteuer. Insgesamt hätten fünfzehn Jublascharen ihre Kids im Alter von 7 – 14 Jahren angemeldet, informierte er.

Mit über 80 Teilnehmenden stellte Wil die grösste Schar. Allerdings nutzten auch die Einheimischen ihren Heimvorteil aus, beteiligten sich doch von der Jubla Niederhelfenschwil-Zuckenriet und der Jungwacht Lenggenwil zusammen über 100 Kinder aus der gleichen Gemeinde.

Vielseitige Möglichkeiten
Bis am Mittag des Auffahrtstages strömten die meisten Scharen zu Fuss oder mit Velos nach Zuckenriet. Auf ihren eingeteilten Lagerplätzen bauten sie Schlafzelte auf und gestalteten persönliche Einrichtungen.

Der Fantasie waren kaum Grenzen gesetzt. So entstanden beispielsweise ein Aussichtsturm, eine originelle Sauna oder Feuerstellen für das abendliche Zusammensein. Dann blieb auch noch Zeit für sportliche Betätigung oder Kontaktpflege mit anderen Scharen.

Am Abend trafen sich alle Teilnehmenden im grossen Zelt. Der Piratenkönig Käpt‘n Morgähn sprach in seiner Begrüssung das Ziel des Lagers an. „Ein spannendes Abenteuer wartet auf euch. Mein Schiff ist kaputt, wir brauchen Geld.

Unterstützt mich und meinen Papagei Jack auf der Suche nach dem sagenumwobenen Schatz, der in den Wäldern der Region einst vergraben wurde“, forderte er die Teilnehmenden auf. Er informierte über den Ablauf der Schatzsuche und löste damit grosse Begeisterung aus.

Schatzkarte erleichtert die Suche
Mit der Einladung wurde den Jubla-Scharen je ein Teil der Schatzkarte zugestellt. Diese musste im Verlauf des Lagers zusammengesetzt werden, was schliesslich zur Ortung des vergrabenen Schatzes führte. Diese Aktion war am Samstag vorgesehen. In der Zwischenzeit betätigten sich die einzelnen Scharen mit der üblichen Lagerausbildung mit Ateliers, kreatives Werken, Spielen und sportlichen Aktivitäten.

Dazu gehörten Mutproben an der Kletterwand, an der Seilbahn oder Sprünge vom Turm auf eine weiche Matte. Abends war das gemütliche Zusammensein und Singen angesagt.
Das leckere Essen wurde von einem auswärtigen Catering vorgekocht zugeliefert, das Küchenteam bediente damit die hungrigen Kids.

Die Besucherplattform ist täglich öffentlich zugänglich von 10 - 20 Uhr, am Sonntag von 10 - 14 Uhr.