Alu gehört in den rechten Eimer, PET-Fläschchen sind links zu entsorgen, der Restmüll in der Mitte. In etwa so funktioniert das Abfall-Trennsystem an Bahnhöfen, am Flughafen und immer mehr auch andernorts. Der grüne Daumen scheint sich nun auch im Fussball-Stadion durchzusetzen. Als Beispiel geht der Challenge-League-Klub FC Chiasso voran, der solche Abfall-Stationen in seinem Stadion Riva IV aufgestellt hat.

Hält dies flächendeckend Einzug, würde einer der letzten Zufluchtsorte für Abfallsünder fallen. Denn bis anhin ist es ein ungeschriebenes Gesetz, dass man im Fussballstadion das Bratwurst-Papier und den Bierbecher sorglos auf den Boden werfen darf, ohne böse Blicke zu ernten. Das Stadion wird ja nach der Partie sowieso gereinigt. Was aber zur Folge hat, dass die Arena nach einem Spiel jeweils einer Müllhalde gleicht.

Darum möchte hallowil.ch von seinen Lesern wissen: Ist der FC Chiasso ein gutes Vorbild mit seiner Abfall-Trennung und soll das auch in der Wiler IGP-Arena eingeführt werden? Machen Sie jetzt mit bei der Umfrage. (red)