Seit Donnerstagnachmittag können Pilger, die sich auf dem Jakobsweg befinden, durch den Wald des herrlichen Alfred Sutter Park wandern. Nach einigen Jahren an Planung steht nun das Teilstück für die Öffentlichkeit bereit; Lärmverursacher und Littering bleiben draussen.Das kleine Teilstück des Pilgerwegs vor dem Alfred Sutter Park ist fertig gestellt. Ein grosser Tag für den Verein Villa Sutter und deren Präsidentin Gabriela Frei. «Diese wunderbare Weg soll nun als kleine Abkürzung für die Wanderer dienen, zudem erhoffen wir uns natürlich auch, dieses Gebiet bekannter zu machen, so, dass zum Beispiel auch das Cafe Sutter von den „neuen“ Fussgängern profitieren kann.» Gabriela Frei eröffnete das Teilstück in illustrer Runde, so waren nicht nur Gemeindepräsident Guido Grütter und Gemeinderat Manfred Filliger mit dabei. Auch einige wenige der 21 Anwohner und Stockwerkeigentümer der angrenzenden Parzelle liessen sich diesen kleinen Festakt nicht entgehen. Heidi Leu kam die Ehre zu teil, das Stoffband am Eingang zum Park zusammen mit Guido Grütter und Gabriela Frei zu öffnen.

Die drei P
Für Guido Grütter schloss sich ein Kreis, so sagte er, dass es doch eine ganze Weile gedauert habe von der Idee bis zur Realisierung der Öffnung des Teilstückes. «Gut Ding will Weile haben. Denn die Idee zu diesem Projekt entstand bereits im Jahr 2013. Aber lasst uns nicht rückwärts blicken sondern vorwärts und so darf ich bekannt geben, dass nun eine Lücke geschlossen wird. Eine Lücke in der Via Jacobi, dem Schwabenweg von Konstanz nach Einsiedeln durch den Alfred Sutter Park hindurch, wird geschlossen. Ich bin mir sicher, dass ab sofort die drei P’s harmonieren werden.» Was Grütter damit meinte sorgte für Schmunzeln unter den Anwesenden. «Pilgern, Park und eine Portion Kuchen, das passt doch sehr gut zusammen.» Im Namen des Gemeinderates bedankte er sich bei allen Mitinvolvierten dieses Projektes und ebenso hofft er auf viele tolle Begegnungen auf diesem kurzen Teilstück.

Das Dreierteam
Auch Gabriela Frei freute sich über die Eröffnung des Abschnitts, welcher die Pilger nun von den verkehrslastigen Murgtal- und Frauenfeldertrasse wegholt. «Es haben hierfür drei „Teams“ miteinander gearbeitet. Sowohl die 21 Wohnungsbesitzer der angrenzenden Liegenschaft, die Politische Behörde und unser Verein Villa Sutter haben es ermöglicht, dass nun dieses Ziel erreicht wurde.» Ein kleiner Apéro unter schattenspendenden Tannen rundete das Ganze ab.