Ziemlich genau zehn Monate ist es her, seit Karin Keller-Sutter auf dem Wiler Hofplatz ihre Wahl in den Bundesrat feierte. Als die offiziellen Reden abgehalten waren, sagte KKS in die hallowil.ch-Kamera, dass sie auch weiterhin «unsere Karin» bleibe. Sodann darf uns alle mit Stolz erfüllen, die einflussreichste Bundesrätin in der eigenen Stadt zu wissen – hie und da.

Dass «unsere Karin» die einflussreichste Frau im Bundesrat ist, sagt nicht irgendwer, sondern das Forschungsinstitut Sotomo gemäss einem «Blick»-Artikel. Es wurde gefragt, welcher Bundesrat am meisten Einfluss hat und wer am meisten Sympathiepunkte gewinnt. Und siehe da: «Unsere Karin» ist die einflussreichste. Sie habe das Bundesratszimmer bewusst und mit Machtanspruch betreten – und ziehe die Aufmerksamkeit der Medien ganz bewusst auf sich. So sei es auch nicht verwunderlich, dass sie ihre «100-Tage-im-Amt»-Pressekonferenz schon nach 88 Tagen abgehalten habe. In besagtem Artikel wird KKS als «Strippenzieherin im Bundesratszimmer» bezeichnet. Sie wirble die Machtverhältnisse durcheinander. Und es gibt noch viel mehr Lob. «Keller-Sutter ist die starke Frau im Bundeshaus – und hat mit ihrem Gespür für mögliche Mehrheiten in der Europapolitik das Zepter übernommen», schreibt das Boulevard-Blatt.

Immer schon die Besten

«Unsere Karin» belegt in der Kategorie «Einfluss» Platz 1 vor Alain Berset, den sie seit der Auswertung im Sommer überflügelt hat. Auf den weiteren Plätzen folgen der Reihe nach Ueli Maurer, Simonetta Sommaruga, Viola Amherd, Ignazio Cassis und Guy Parmelin. In der Sympathie-Wertung sieht es etwas anders aus. Da obsiegt die andere Neue, Viola Amherd. «Unsere Karin» belegt hinter Alain Berset Rang drei.

hallowil.ch findet: Wir Wiler haben es immer gewusst, dass wir die besten sind. Selbstbewusst wurden einst die Zürcher vertrieben, fast gleich selbstbewusst andere Zürcher im Fussball besiegt. Und in der Äbtestadt wurde die beste versteckte Kamera aller Zeiten entwickelt. Natürlich werden wir den Ski-Weltcup gewinnen. Irgendwann. Wahrscheinlich. Und das mit dem Intercity-Halt bringen wir auch noch hin – dank «unserer Karin».