Der Liveticker von der Pressekonferenz:

13.48: Dann ist die PK auch schon vorbei. Um das neue Trainergespann und die Verantwortlichen des FC Wil bilden sich Trauben von Journalisten, es ist Zeit für erste Interviews. 

13.46: Wyler fragt noch, ob die Senioren des FC Wil auf Tore des ehemaligen Top-Goalgetters hoffen dürfen? Immerhin spielte Frei zusammen mit Beni Huggel und Streller noch für die Senioren des SC Dornach. Frei muss die alten Herren enttäuschen: «Ich habe in letzter Zeit enorme Hüftprobleme bekommen. Die macht das nicht mehr so mit.»

13.45: Frei: «Ich bin es mir gewohnt, neue Mannschaften aufzubauen, das ist überhaupt kein Problem.»

13.43: Es geht jetzt um Frei jüngste Vergangenheit beim FC Basel. Er werde kein schlechtes Wort über seinen Ex-Verein sagen, so Frei. Der FC Wil, «eine Suche nach Ruhe», nach der Zeit beim Schweizer Aushängeschild? Das spiele sicher auch eine Rolle, sagt Frei. Wil sei auch mehr als das. «Es braucht viel, dass ich hier wieder weg gehe.»

13.39: Ob er bei Transfers mitentscheiden wolle, wird gefragt, Frei nimmt schliesslich Einsitz in der Sportkommission des FC Wil. Das habe nicht oberste Priorität, alles werde im Austausch mit Sportchef, Präsident und den weiteren Verantwortlichen entschieden, sagt Frei. 

Es wird nachgefragt, ob man in Wil nun hoffen darf, dass gute Connections zum Nachwuchs des FC Basel spielen werden. Man würde lügen, wenn man sagen würde, dass es beim FC Basel keine interessanten Spieler gebe in der U21 oder auch in der ersten Mannschaft. Aber jetzt sollen sich die Spieler, die hier sind erstmal präsentieren, alles andere ist sekundär. 

13.38: Frage: Was kann man 5 Tage vor dem ersten Pflichtspiel noch machen? «Vieles von dem, was Ciri gemacht hat, muss man weiterführen. Natürlich gibt zwei, drei Sachen, die man vielleicht ändern will, weil man einen etwas anderen Spielstil pflegen will.» Viele Spieler des FC Wil kenne er noch aus den U18-Meisterschaften, als er Trainer anderer Teams war. Die müsse er nicht mehr gross kennenlernen. Aber klar, sonst brauche das Zeit.

13.35: Präsident Maurice Weber: «Es musste ein Trainer sein, der junge Spieler weiterbringen kann.» Offensiver Fussball mit viel Ballbesitz solle gespielt werden im Bergholz. Von Frei erhofft man sich all das. Der FC Wil habe die Qual der Wahl gehabt, sagt Weber. Über 40 Bewerbungen seien eingegangen, darunter namhafte Trainer, auch solche mit Bundesliga-Erfahrung. 

13.33: Was ihn am Projekt Wil reize, will Wyler vom neuen Trainer wissen. «Wenn mir vor neun Jahren jemand gesagt hätte, dass ich mal in der Ostschweiz Trainer werde, hätte ich ihn für verrückt erklärt», sagt Frei mit einem Augenzwinkern. Er sei aber überzeugt, «dass es die grosse Liebe wird». Wie schon seine Karriere als Spieler wolle er auch seine Trainerlaufbahn Schritt für Schritt planen, sagt Frei. Der FC Wil sei ein idealer Verein, um die ersten Schritte als Profi-Trainer zu machen.

13.32: «Ein Presseaufkommen wie in der Champions League», sagt Pressesprecher Dani Wyler und stellt auch Assistenz-Trainer Romain Villiger vor. 

13.32: Und hier ist er. In Polo-Shirt und Jeans betritt Alex Frei den Presseraum.

13.25: Der Presseraum ist voll, in wenigen Augenblicken geht es los. 

Herzlich Willkommen zur Pressekonferenz live aus der Geschäftsstelle des FC Wil, wo in Kürze Alex Frei als neuer Trainer vorgestellt wird. Das Medieninteresse ist gross, Journalisten aus der ganzen Schweiz haben sich eingefunden, um von der PK zu berichten. Kein Wunder: Mit Alex Frei landet nach Ciriaco Sforza der nächste Ex-Profi mit schillernder internationaler Karriere auf den Trainerstuhl im Bergholz.

Egal ob in der Schweiz, beim FC Luzern, Servette Genf und, zuletzt, beim FC Basel, in Schweizer Nationalmannschaft oder im Ausland bei Stade Rennes in Frankreich oder Borussia Dortmund in Deutschland; Getroffen hat der Rekordtorschütze der Nati überall zuverlässig. Zuletzt war Frei als Jugendtrainer beim FC Basel tätig, bevor er den Verein kürzlich im Zwist verliess. Mit Alex Frei erhält dürfte der FC Wil also einen Trainer bekommen, der, ähnlich wie Ciriaco Sforza, es gut mit jungen Spielern kann. Man darf gespannt sein, wie sich die Handschrift des ehemaligen Vollblustürmers auf dem Spiel des FC Wil abzeichnet.

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Präsident Maurice Weber, Cheftrainer Alex Frei und Assistent Romain Villiger in der Geschäftsstelle des FC Wil. (pd)

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Alex Frei wird neuer Trainer des FC Wil (7.9.20)

Das Geheimnis ist gelüftet: Der neue FC-Wil-Trainer ist kein geringerer als der Top-Torschütze der Schweizer Nationalmannschaft, Alex Frei. Dies vermeldet das Online-Portal nau.ch am Montagmorgen. hallowil.ch-Recherchen bestätigen dies. Für den 41-jährigen Basler ist es die erste Station bei einem Profiverein. Bis vor kurzem war Frei Trainer der U21-Mannschaft des FC Basel gewesen. Nach Differenzen mit der Vereinsführung hatte er das Amt niedergelegt.

Alex Frei hat eine grosse Karriere als Fussballer hinter sich. In 84 Spielen für die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft erzielte er 42 Tore, traf also in jedem zweiten Match. Somit ist er Rekordtorschütze der «Nati». Auf Klubebene spielte er 100 Partien für Stade Rennes in Frankreich und 74 Mal für Borussia Dortmund in der Bundesliga. Bei den Westfalen erzielte er 34 Tore. Auch in Wil hat Frei schon seine Spuren hinterlassen. Im Cup-Achtelfinal 2011 war der FC Wil auf gutem Weg, die Basler zu eliminieren. 2:1 führten die Äbtestädter in der zweiten Hälfte der Verlängerung - und spielten in numerischer Überzahl. Doch es kam zur grossen Wende. Zuerst nahm Philipp Degen den Ball mit der Hand mit und traf zum Ausgleich, der gegeben wurde. In der 118. Minute lupfte Basels Captain Frei den Ball zum Gäste-Sieg in die Maschen.

Pressekonferenz live

Nachdem Ex-Wil-Trainer Ciriaco Sforza vergangene Woche den FC Basel übernommen hatte, wechselt nun also Frei vom Rheinknie in die Äbtestadt. Details werden heute um 13.30 Uhr an einer Pressekonferenz bekanntgegeben. Dabei wird auch geklärt, wer beim FC Wil Assistent von Alex Frei wird. hallowil.ch berichtet mit einem Livestream und einem Liveticker von der Pressekonfrenz.

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