Ein 19-jähriger Mann überliess sein Auto in der Nacht zum Freitag einem 17-jährigen Kollegen für die Weiterfahrt und sass auf dem Beifahrersitz. Der 17-Jährige lenkte das Auto Richtung Bahnhofstrasse. Bei einer Kurve griff der 19-Jährige ins Lenkrad, um gemäss eigenen Angaben eine Kollision mit einer Signalisation zu verhindern. Dadurch fuhr das Auto über die Bahnhofparkplätze durch einen angrenzenden Maschendrahtzaun und kam auf dem Gleis zum Stillstand. Ein beim 17-Jährigen durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen positiven Wert. Es wurde niemand verletzt. Am Auto entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken, der Sachschaden am Zaun beläuft sich auf mehrere hundert Franken. Dies teilte die Kantonspolizei St. Gallen am Freitagvormittag mit.

Nicht zum ersten Mal in diesem Frühjahr landet ein Auto mitten in der Nacht auf den Geleisen. In St. Gallen hatten unlängst zwei Vorfälle für Aufsehen gesorgt, als Autofahrer beim Bahnhof auf Schienen der Appenzeller Bahn fuhren und dann ihr Fahrzeug unfreiwillig im Schotterbett parkierten. (kapo/sdu)