Rund 50 Geschäfte sind im Verein Geschäftszentrum Uzwil zusammengeschlossen. Der Verein ist vor 39 Jahren mit dem Ziel gegründet worden, für Uzwil als Einkaufsstandort attraktive Rahmenbedingungen zu schaffen. Er ist Träger des Herbstmarkts, des grössten Publikumsanlasses der Region Uzwil. Und bereits zum achten Mal hat er nun den Weihnachtsmarkt organisiert. Initiiert hat ihn Jrène Chiavi, damals Vorstandsmitglied und heute Präsidentin des GZU. Weil sich die Bahnhofstrasse nur einmal im Jahr – am Herbstmarkt – für den Durchgangsverkehr sperren lässt, wird der Weihnachtsmarkt im fast ein bisschen romantisch, aber halt abseits des Publikumsverkehrs gelegenen Innenhof des Zentrums durchgeführt. Immerhin: Ein paar wenige Male pro Jahr, so auch für den Weihnachtsmarkt, erweist er sich als geeigneter Durchführungsort.

Eine Band und drei Chöre

Das Wetter allerdings spielt nicht immer wunschgemäss mit. Der stürmische Samstag hat wohl den einen und anderen vom Marktbesuch abgehalten. Der geschlossene Innenhof bot allerdings einen gewissen Windschutz. Jene die kamen, wurden auch in diesem Jahr durch Sehens- und Hörenswertes entschädigt. Wie schon der Weihnachtsmarkt in Niederuzwil vor Wochenfrist wartete auch der Markt im Zentrum mit musikalischen Leckerbissen auf. Am Samstag sangen die beiden Schulklassen der Lehrpersonen Corinne Wider und Christof Peter aus dem Kirchstrasse-Schulhaus weihnachtliche Lieder. Danach brachte die einheimische Band Carpediem Rhythmus und Stimmung ins Marktgelände. 

Auch am Sonntag zeigte es sich: wenn Chöre auftreten, haben sie Zuhörer. Kurz nach dem Mittag waren Vorträge des Oberuzwiler Chores JaSoRo angesagt. Der Name bringt das Repertoire zum Ausdruck: Jazz, Soul und Rock. Unter der Leitung von Yasmin Stadler erfreuten die Sängerinnen und Sänger die Zuhörer mit gut einem Dutzend Liedern. Auch die anschliessenden Vorträge von All4Soul, einer Gruppe von Menschen aus der Region mit Freude am abwechslungsreichen Gesang, kamen gut an. Der Leiter Christoph Eggenberger begleitete am E-Piano.


Treffpunkt für Familien

Vieles im Innenhof des Uzwiler Zentrums findet sich auch an anderen Weihnachtsmärkten. Geschenkartikel, Maroni und Glühwein fehlten nicht. Christbäume setzten einen weihnachtlichen Akzent. Der Weihnachtsmarkt war bestrebt, für Familien attraktiv zu sein. Deshalb gab es auch diesmal Angebote für Kinder. In der Gemeindebibliothek war Basteln angesagt. Oskar Süess erzählte Geschichten. Gut in die Vorweihnachtszeit passte auch das Kerzenziehen.

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Das Organisationsteam Philipp und Susanne Herzog, Jrène Chiavi und Claude Moser am Stand des Geschäftszentrums Uzwil.


2020 gibt es wieder einen Markt

Jrène Chiavi, Initiantin des Weihnachtsmarktes und GZU-Präsidentin, äusserte sich zufrieden über den aktuellen, den 8. Weihnachtsmarkt im Zentrum. Vom Wetter her hätte es schlimmer kommen können. Am Samstag hielt sich der Sturm in Grenzen, und der Sonntag entschädigte den fehlenden Winter mit milder, ins Freie lockender Temperatur. «Solange auch meine Kollegin und die Kollegen im Team mit Enthusiasmus dabei sind, halten wir am Weihnachtsmarkt fest», sagt Jrène Chiavi, «2020 gibt es mit Sicherheit wieder einen Markt».