An der Hauptversammlung des Schützenvereins Orechbüel blickte Präsident Fritz Arn auf ein bewegtes Jahr mit zahlreichen Schiessanlässen zurück. Der SVO beschafft sich eine neue Vereinsfahne, welche 2019 eingeweiht und mit einem Fahnenweihschiessen verbunden wird.Im Saal des Restaurants Kreuz Niederhelfenschwil nahmen über 30 stimmberechtigte Mitglieder des Schützenvereins Orechbüel (SVO) an der 8. Hauptversammlung nach der Fusion teil. Präsident Fritz Arn leitete die Jahresversammlung und erwähnte die besten Resultate der zahlreichen Schiessanlässe. Der herausragende Höhepunkt war die Teilnahme am Zuger Kantonalschützenfest. Am 23. Juni bewiesen die Schützen bei besten Bedingungen ihre Treffsicherheit. So klassierte sich der SVO mit dem Sektionsdurchschnitt von 94,08 Punkten im guten 38. Rang von 287 Vereinen. Neben dem Rückblick auf eine bewegte Saison standen die Besprechung des Jahresprogramms 2018 und die Beratung über die neue Fahne im Vordergrund

Spannende Meisterschaft
Nach dem Nachtessen rief Fritz Arn die wichtigsten Anlässe der vergangenen Saison mit den Spitzenresultaten in Erinnerung. Die Jahresmeisterschaft 2017 des SVO mit fünfzehn gewerteten Schiessanlässen gewann nach einer ausgezeichneten Saison der Veteran Eugen Löhrer. Gleich an mehreren Schützenfesten erzielte er das höchste SVO-Resultat: Bei der Bundesübung, beim Feldschiessen, beim Einzelwettschiessen sowie bei den Anlässen in Braunau (99 %Pt.), Erlenacker (98 %Pt.), Zuger Kantonalfest (98 %Pt. wie Stefan Hilber) und am Oberuzwiler Bettenauerweiherschiessen (98 %Pt.) triumphierte er mit Glanzresultaten. Beim herausragenden Höhepunkt Kantonalschützenfest Zug, von Max Mader organisiert, erlebten die Teilnehmenden einen sehr schönen, kameradschaftlichen Tag.

Gute Nachwuchsarbeit
Das Jahresprogramm 2017 bestand aus einem breiten Angebot von internen und auswärtigen Schiessanlässen in der Region. Zur Jahresmeisterschaft zählten achtzehn Anlässe, davon sieben auswärtige Schiessen. Drei Resultate wurden gestrichen. Daneben war der SV Orechbüel an mehreren internen Anlässen wie das Bogenschiessen, das Karabiner- und das Schlussschiessen aktiv beteiligt. Ausgezeichnete Arbeit leisteten die Jungschützenleiter Edi und Max Mader im Nachwuchsbereich. Sie begleiteten zusammen mit Helfern 19 Jungschützen durch den Kurs. Laurent Meier wurde bei der DV des RSV Fürstenland für seine Spitzenwertung ausgezeichnet. Einen Dank verdiente sich auch Stefan Hilber, der wie in den vergangenen Jahren einen besonderen Einsatz leistete. Er führte nicht nur zuverlässig die Kasse, sondern war auch für den administrativen Bereich bei der Erstellung der Standblätter und der Statistik bei der Jahresmeisterschaft zuständig.

Teure Vereinsfahne
Vereinskassier Stefan Hilber berichtete über die Finanzen. Die Jahresrechnung 2017 schloss mit einem Defizit ab. Ein grosses Loch wird wohl auch der Kauf einer neuen Fahne ins Vereinsvermögen reissen. Laut der Offerte von Heimgartner Fahnen in Wil muss mit Kosten von 16‘000 Franken gerechnet werden. Der Vorstand hofft auf grosszügige Unterstützung durch Fahnenpaten und Sponsoren. Ausserdem zählt der Verein auf eine gute Beteiligung am Fahnenweihschiessen 2019, bei dem ebenfalls ein Profit herausschauen wird. Der Vorstand stellte einen Entwurf des Banners vor, der vom Vereinsmitglied Jürg Müller massgeblich mitgestaltet wurde. Er enthält die orange Farbe und das Logo des Vereins sowie das Wahrzeichen der Gemeinde, das gegenwärtig in Restauration befindliche Schloss Zuckenriet. An der Versammlung wurde rege über das Projekt diskutiert und anschliessend dem Vorstand die Finanzkompetenz zugebilligt.

Kantonalverband will reorganisieren
Diskutiert wurde auch über eine vorgeschlagene Reglementänderung. Bei der Jahresmeisterschaft soll neben den im Programm festgelegten Schiessanlässen zusätzlich aus den zahlreichen freiwilligen Schiessen das Bestresultat in die Gesamtwertung kommen. In der Allgemeinen Umfrage erinnerte Ehrenpräsident Peter Staubli daran, dass Präsident Fritz Arn in die Reihen der Veteranen aufgenommen und Hans Hermann als Achtzigjähriger als Ehrenveteran geehrt wurde. Vorstandsmitglied Edi Mader beleuchtete einige Punkte auf der Verbandsebene. Im Kantonalverband wird an der DV eine zweite Teilzeitstelle in der administrativen Leitung beantragt. Ebenso erwähnte er den Umbruch in der Schweizer Armee mit einer Rückbesinnung auf alte, bewährte Strukturen. Der Vorsitzende dankte allen Funktionären, Helferinnen und Helfern und Schützenwirtin Hulda Mader für ihre freiwillige Arbeit.