Das Jubiläumskonzert «Magnificat!» stellt den Lobgesang Mariens ins Zentrum. Die aufgeführten Werke stammen von Komponisten aus verschiedenen Jahrhunderten und Epochen. Der Bogen spannte sich von Melodien der Renaissance über den Spätbarock, von der Klassik und Romantik bis in die Neuzeit. Es waren Werke von Felix Mendelssohn, Heinrich Schütz, Sergej Rachmaninov, Anton Bruckner, Martina Schäfer, Arvo Pärt, Gaetano Donizetti und Baldasare Galuppi zu hören.

Nuancenreiche Klangpalette

Die unterschiedliche Interpretation des gleichen Themas bildete einen der besonderen Reize des Konzertes. Ein weiterer waren die unterschiedlichen Stimmungslagen, sie reichten etwa von üppiger barocker Klangfülle bis zu romantischer Verspieltheit. Der Kammerchor Wil zeigte, dass er eine breite Palette von Werken zu präsentieren vermag. Er erhielt zum Konzertende vom Publikum denn auch «Standing Ovations».

Ergreifende Solostimme

Der Kammerchor wurde durch ein ad-hoc Ensemble aus aktuellen und ehemaligen Streichern und Bläsern der sinfonia.baden begleitet. Die Solopassagen sang die Innerschweizer Sopranistin Maria C. Schmid. Die Korrepetitorin des Kammerchors, Oxana Peter-Fedjura, unterstützte die Singenden mit Orgelklängen. Die Gesamtleitung hatte Felicitas Gadient inne. Seit 2005 prägt sie das Klangbild des rund fünfzigköpfigen Chors.

Thematische Konzertinhalte

Vor sechs Jahrzehnten wurde der Kammerchor Wil mit dem Anspruch, dem Publikum Chormusik auf hohem Niveau zu bieten, gegründet. Die Konzerte stehen laut Vereinspräsidentin Natalie Strässle Baumann in der Regel unter einem thematischen Schwerpunkt, wie etwa «Lux aeterna» oder «Frühling».

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Der Kammerchor Wil wird seit 2005 von Felicitas Gadient geleitet.


Ambitioniertes Musikprogramm

Der Chor wurde ursprünglich von Max Wirz ins Leben gerufen. Sein Ziel war es, mit gut geschulten Stimmen und einem Orchester anspruchsvolle Werke aufzuführen. Wirz wirkte lange als Musikdirektor an den Kirchen St. Peter und St. Nikolaus. Er dirigierte zudem den Männerchor Harmonie sowie den Orchesterverein. Nach einem zehn Jahre dauernden Engagement an der Stadtkirche Winterthur kehrte er zurück. Bereits im ersten Jahr des Bestehens wurde das Oratorium «Messias» von Georg Friedrich Händel aufgeführt.

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Maria C. Schmid sang die Solopassagen mit einer berührenden Sopranstimme. 


(pd)