32 Polizisten sind kantonsweit von der Schliessung der Polizeiposten betroffen. Wie bereits im Herbst angekündigt, werden elf Polizeiposten dicht gemacht. Für jene in Dussnang, Tobel, Wängi, Matzingen, Bürglen, Eschenz, Gachnang, Hüttwilen, Kemmental, Märstetten und Neukirch-Egnach ist am Freitag, 29. März, der letzte Tag mit Publikumsverkehr. Die kantonale Immobilienbewirtschaftung kündigt die Mietverhältnisse, unter Einhaltung der jeweiligen Fristen, per 31. März.

Neu wird die Kantonspolizei Thurgau 16 Polizeiposten betreiben: in der Region in Aadorf, Bischofszell, Münchwilen und Rickenbach. Von den gesamthaft 16 Standorten aus werden in Zukunft fast 200 Polizisten der Regionalpolizei arbeiten – darunter die 32 Mitarbeitenden der Posten, die geschlossen werden. Künftig können diese Polizisten effizienter und wirksamer auf den Strassen und in den Quartieren aller Städte und Gemeinden und zu Gunsten der ganzen Thurgauer Bevölkerung eingesetzt werden, schreibt die Kantonspolizei Thurgau in einer Mitteilung.

Kaum Opposition der Bevölkerung

Die Posten in Eschenz, Märstetten, Neukirch-Egnach und Wängi waren bereits zwischen Anfang November und Anfang Februar 2019 während drei Monaten geschlossen. Im Probebetrieb ergaben sich Erkenntnisse für die künftige Zusammenarbeit zwischen der Kantonspolizei und den Gemeinden. Alle 80 Gemeinden erhalten beim für sie zuständigen Posten einen erfahrenen Polizisten als Ansprechperson, und auch eine Stellvertretung ist bezeichnet. Dieser Ansatz stiess bei den Gemeindebehörden auf positive Resonanz.

Von Seiten der Bevölkerung blieben Reaktionen auf die dreimonatige Schliessung weitgehend aus. In diesem Zusammenhang weist die Kantonspolizei erneut darauf hin, dass Einwohner, unabhängig von ihrem Wohnort, bei allen Polizeiposten Anzeige erstatten oder andere Dienstleistungen in Anspruch nehmen können. (pd)