Die Kantone St. Gallen, Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden würden mit den vereinfachten Regelungen den Empfehlungen des BAG für eine Anpassung bei den Quarantänemassnahmen folgen. Dies teilt der Kanton St. Gallen in einer entsprechenden Medienmitteilung vom Montag mit. Ab übermorgen, Mittwoch, 5. Januar 2022, treten demnach folgende Änderungen bei der Kontaktquarantäne in Kraft:

  • In Quarantäne begeben müssen sich nur noch Personen, die im gleichen Haushalt wie eine angesteckte Person wohnen oder sehr engen Kontakt zur erkrankten Person hatten. Die Dauer der Quarantäne wird von zehn auf sieben Tage verkürzt.
  • Von der Quarantäne ausgenommen sind nur noch Personen, deren vollständige Impfung oder Boosterimpfung weniger als vier Monate zurückliegt sowie Personen, die innerhalb der letzten vier Monate an Covid-19 erkrankt und genesen sind.
  • Die Isolation für angesteckte Personen dauert nach wie vor zehn Tage.

Vereinfachung trotz Omikron

Die Omikron-Variante führe schweizweit zu stark ansteigenden Fallzahlen, die diese Anpassungen bei den Quarantäneregelungen nötig machen würden, heisst es in der Medienmitteilung weiter. «Mit der neuen Regelung sollen die Auswirkungen der Quarantänemassnahmen auf die Gesellschaft abgemildert werden», ist ferner zu lesen. Das Contact Tracing des Kantons St.Gallen, das auch für die Kantone Appenzell Ausserrhoden und Innerrhoden zuständig ist, werde weiterhin alle angesteckten Personen «innert 24 Stunden nach Ansteckungsnachweis per SMS informieren». 

Kontaktpersonen ausserhalb des Haushalts müssten sich zwar nicht mehr in Quarantäne begeben, ihnen werde aber nach wie vor empfohlen, Kontakte so weit wie möglich einzuschränken, in den sieben nachfolgenden Tagen nach Kontakt mit der positiv getesteten Person bei jedem Kontakt mit anderen eine Maske zu tragen sowie sich vier bis siebe Tage nach dem Kontakt zu einer infizierten Person testen zu lassen.