Öffentliche Gewässer müssen unterhalten werden, damit bei starken Unwettern Überschwemmungen verhindert werden können. Letztmals führte die Perimeterunternehmung Dorfbach im Frühling 2015 und somit noch vor dem Hochwasser grössere Unterhaltsarbeiten am öffentlichen Gewässer durch. Nun ist es wieder soweit: Nach einer Dorfbach-Begehung von der Thur bis zur Gemeindegrenze im Spätsommer 2018 wurden diverse Verlandungen und dringende Unterhaltsarbeiten festgestellt, wie die Gemeinde Zuzwil in einer Mitteilung schreibt.

Zur Gewährleistung der Abflusskapazität müssen im Abschnitt St.Gallerstrasse bis Brücke Lobergstrasse diverse Auflandungen maschinell entfernt werden. Parallel dazu erfolgt auch die Gehölzpflege entlang des Gewässers am Dorfbach. Sofern es die Witterung zulässt, starten diese Anfang März 2019. Vorgängig wird das Gewässer durch den Fischereiverband abgefischt.

Kranke Bäume: Umfangreiche Rodungsarbeiten

Das Eschensterben macht nicht halt an der Zuzwiler Gemeindegrenze. Im Rahmen der Pflege der Bachbestockung sowie zur Gewährleistung der Sicherheit für die Fussgänger entlang des Chelhofwegs sind umfangreiche Ro-dungsarbeiten erforderlich. Der Sicherheitsholzschlag wird durch den Forstwerkhof Oberuzwil zusammen mit den betroffenen Waldeigentümern und der Gemeinde durchgeführt. Je nach Witterung wird mit dem Holzschlag in den nächsten Tagen gestartet. Aus Sicherheitsgründen muss der Fussweg gesperrt werden.

Die Kosten für die erwähnten Unterhaltsarbeiten hat die Perimeterunternehmung Dorfbach zu tragen. Die Kosten belaufen sich auf rund 50‘000 Franken. Jährlich fakturiert die Gemeinde mit den Grundsteuern den Perime-terpflichtigen auch den entsprechenden Perimeteranteil. Für das Jahr 2019 werden diesen gesamthaft 30‘000 Franken belastet. (gk/red)