Weil die Wetterprognose am 24. Januar erst im Laufe des Mittags Aufhellungen vorhergesagt hatte, fuhr der Ski Club Wil relativ spät das Rheintal hoch. Dank der grossen Schneefälle von Mitte Januar lag am Startpunkt auf 500 Meter über Meer immer noch Schnee. 

Gemütlich folgten die Teilnehmer der Aufstiegsspur und dem Tourguide Rolf Brunner und gewannen stetig an Höhe. Das Wetter klarte auf, und die Sonne schien ins Gesicht. Nach einer guten Stunde folgte die erste Pause. Dann ging es weiter bis zur Skihütte Gamperney auf 1450 Meter über Meer auf der Alp Bützen. Aber oha, da war alles zu! Eingeschneit, verlassen - wohl seit November. Kein Take-away für durstige Tourengänger. Dabei hätten sich bestimmt die meisten im Auf- oder Abstieg gerne verköstigt und den ortsansässigen Skiclub unterstützt. Nach einer weiteren halben Stunde war der einzige kurze Steilhang bezwungen und es rief auf 1800 Meter über Meer und im Windschatten einer Alphütte die wohlverdiente Mittagspause. Weil auf dem Gipfel weiter oben ein heftiger Wind den Schnee in die Höhe wirbelte, beschloss die Gruppe, den Aufstieg hier zu beenden.

Die Abfahrt über die obersten zwei Steilhänge konnte richtig genossen und schöne Kurven in den Triebschnee gezogen werden. Weiter untern war der Schnee leider verfahren und hart. Das forderte die Oberschenkel und Knie richtig heraus. Präsident Rolf Brunner sagt: "Wie gerne hätten wir im Skifitness noch etwas mehr trainiert! Aber alleine zu Hause? Jedenfalls kamen wir alle glücklich und zufrieden wieder unten an.“ Das einzige, was an dieser Skitour wegen Corona fehlte, sei der  der gemeinsame Abschluss in einem Restaurant gewesen. 

Informationen zu weiteren Touren und Skitagen sind auf www.skiclub-wil.ch erhältlich. (pd/red)