Für Mischa Wasserfallen ist die Situation nicht befriedigend. Nur gerade 15 Spieler gehörten in dieser Saison dem Kader der 1. Mannschaft an. Wenn dann noch Verletzungen und Abwesenheiten dazu kamen, wurde es geräumig auf der Spielerbank und beim Trainingsbetrieb. Bestes Beispiel war am Dienstagabend, als beim Abstiegsrundenspiel gegen Argovia nur gerade zehn Feldspieler zur Verfügung standen – also zwei Blöcke.

Die Aussichten, dass sich daran etwas ändert, sind nicht eben rosig. Der Schuldenberg ist im Verlauf dieser Saison noch einmal grösser geworden und es dürfte schwierig werden, hinsichtlich der nächsten Spielzeit eine konkurrenzfähige 1.-Liga-Mannschaft zusammenzustellen. Das ist denn auch der Grund von Wasserfallens Abgang. Er sagt gegenüber hallowil.ch: «Die ganze Situation ist mir zu unsicher und es muss befürchtet werden, dass es nochmals eine solche Saison gibt. Ich habe keine Lust, mir nochmals anzutun.» Wie Wasserfallens Zukunft aussieht, ist offen. Er habe zwar ein anderes Angebot gehabt, aber abgelehnt. Aktuell sei nichts auf dem Tisch.

Bis zuletzt an den Playoffs dran

Somit endet nach dem letzten Abstiegsrundenspiel am 2. März in Aarau Wasserfallens zweites Gastspiel beim EHC Uzwil. Er war bereits in der Saison 2015/2016 an der Bande der Uzwiler gestanden – und hinsichtlich dieser Saison zurückgekehrt. Aufgrund des schmalen Kaders ist als Erfolg zu werten, dass die Mannschaft bis zur letzten Runde der Regular Season um die Playoff-Qualifikation mitspielen konnte, die schliesslich um zwei Punkte verpasst wurde. Um ein Haar hätte sich das Team auch für die nationale Cup-Hauptrunde qualifiziert. Jedoch musste im entscheidenden Qualifikationsspiel eine 2:3-Niederlage beim unterklassigen 2.-Liga-Vertreter Luzern eingesteckt werden. Dies war der Tiefpunkt dieser Saison.