17 Personen sind der Einladung der FDP Uzwil zur HV 2020/2021 gefolgt. Ortsparteipräsident Yves Beutler blickte auf ein Jahr mit einigen Höhe- und Tiefpunkten zurück. Bei den Gemeindewahlen hat die FDP ihre bisherigen Sitze erfolgreich verteidigt. Das Ziel, den Sitz in der GPK der Gemeinde zurück zu gewinnen, wurde verfehlt. Dass zwei von drei Kandidaten und Kandidatinnen jeweils am meisten Stimmen auf sich vereinigten, zeige, dass die FDP Uzwil sehr gute Personen zur Wahl unterbreitet habe und als Partei gut verankert sei.

Neue Kräfte in der Parteileitung

Yves Beutler sieht die FDP Uzwil auf gutem Weg. Mit Simone Egloff und Markus Marty seien zwei neue Kräfte für die Parteileitung gewonnen worden. Beide hätten sich in den vergangenen Monaten bereits stark eingebracht und sind nun in die Parteileitung gewählt worden. Gleichzeitig habe man sich innerhalb der Gemeinde für nationale und lokale Themen eingesetzt. Dazu gehörten beispielsweise die Sanierung der Augartenkreuzung, die Senkung der Gemeindesteuern, die gemeindeübergreifende Finanzierung von Infrastrukturen oder die Durchführung von Lärmmessungen. Ferner seien aufgrund der Pandemie-bedingten Massnahmen zwei Online-Umfragen durchgeführt worden. Diese würden nun ausgewertet.

Marcel Hilber Schulratskandidat

In den kommenden Monaten liegt der Fokus auf der Ersatzwahl für den Schulrat Uzwil. Die Mitglieder haben den von der Parteileitung vorgeschlagenen Marcel Hilber einstimmig nominiert. Aus Sicht von Parteipräsident Yves Beutler bietet Marcel Hilber dem Schulratsgremium nebst seinen menschlichen Fähigkeiten vor allem auch das notwendige betriebswirtschaftliche Fachwissen, eine über 20-jähirge Führungserfahrung sowie die Perspektive aus einem der grössten Arbeitgeber der Gemeinde.


Augartenkreuzung: Wenig Hoffnung

Wie Kantonsrätin Caroline Bartholet erklärte, drehen die Bürokratiemühlen so langsam, dass in Bezug auf die Augartenkreuzung in den nächsten Jahren eine neue Vorlage eher unwahrscheinlich scheine. Berücksichtige man dann noch die unterschiedlichen Interessen der Parteien, beziehungsweise den Drang zur Parteipolitik, werde es noch schwieriger, eine Lösung zu finden. Das Schicksal der Augartenkreuzung zeige, dass wir einen dienstleistungs- und wirtschaftsorientierten Staat anstelle eines Bürokratiestaates bräuchten. Es seien Rahmenbedingungen nötig, welche Fortschritt ermöglichten. Dafür setze sich die FDP weiterhin ein und lehne eine Verbots- oder Verhinderungspolitik ab.