Der Schulalltag hat für ganzheitliche Entwicklungen längst die Dimension des Schulzimmers verlassen. Vielfach sind neben den Schülern auch die Eltern einbezogen, wie die folgenden Berichte aufzeigen.

Berufserkundungswoche

Die Schüler haben die Qual der Wahl. Mit der bevorstehenden Berufswahl müssen sich die Schüler so früh wie möglich ein Bild der Berufswelt machen. Die Schüler der 2. Oberstufe versuchten in der Berufserkundungswoche herauszufinden, ob sie nun etwas Handwerkliches machen möchten, die dafür nötigen Anforderungen mitbringen und wo ihre Interessen liegen.

In der Woche vom 19. bis 24. November durften die Schüler der 2. Oberstufe einen ersten Einblick in die Berufswelt nehmen. Hier konnten sie ihre Fähigkeiten praktisch testen und herausfinden was am besten zu ihnen passt. Ob nun etwas geschweisst wurde, ein Teilchen konstruiert oder einer älteren Dame aus dem Bett geholfen wurde, die Schüler meisterten alle geforderten Aufgaben.

Erneut wurde festgestellt, dass auch Mädchen in Männerberufen oder Jungs in Frauenberufen arbeiten können. Die Berufserkundungswoche wurde von jedem Achtklässler individuell gestaltet. Jeder Schüler und jede Schülerin konnte selbst Schnuppertage mit Betrieben vereinbaren und sich so ein eigenes Erkundungsprogramm erstellen oder auf das Angebot der Schule zurückgreifen. Wer das Schulangebot nutzte, besuchte in Gruppen unter Aufsicht der Lehrer Betriebe. Die Ausflüge starteten oft mit einer kurzen Einführung über das Geschäft, worauf ein Rundgang durch die Firma folgte. Die Schüler durften sich dann in den vorgestellten Abteilungen aktiv beteiligen. Bei Fragen zur Lehre oder zum Beruf waren immer die jeweiligen Abteilungsleiter oder Lehrmeister zur Stelle, welche mit ihren Erfahrungen über viele Details berichteten und so die Berufe den Schülern näher brachten.

Dank an die Betriebe

Die Berufserkundungswoche hätte ohne Einsatz der umliegenden Betriebe nicht durchgeführt werden können. Der Schulleiter Christof Seitter bedankt sich im Namen des Oberstufenzentrums herzlich bei allen Beteiligten, die sich extra Zeit genommen und sich für die neugierigen Schüler zur Verfügung gestellt haben. Er dankt auch dafür, dass sich die Betriebe unkompliziert und sehr engagiert für eine Terminfindung einsetzten.

«The 333rd day of…»

Seit Schuljahresbeginn probten rund 50 Schülerinnen und Schüler bzw. Jugendliche für die Veranstaltung «The 333rd day of…» ein vorweihnachtliches Konzert an der Oberstufe Oberuzwil. Nach der gelungenen Präsentation von Pop-Songs durch die jungen Künstlerinnen und Künstler unter der Leitung von Enid Münger versammelten sich die zahlreichen Gäste in einer ungezwungenen Atmosphäre im Freien. Der Schulleiter berichtet.

Donnerstag, 29.11.2018, 18.00 Uhr: Die Nervosität bei den Schülerinnen und Schülern, welche in knapp einer halben Stunde die eingeübten Pop-Songs auf der Bühne präsentieren würden, war merklich spürbar. In einer kurzen Hauptprobe wurden die Abläufe und die korrekten Übergänge von einem Act zum anderen nochmals intensiv eingeübt und besprochen.

Bereits eine Viertelstunde vor Konzertbeginn erschienen die ersten Besucherinnen und Besucher, um sich einen der besten Plätze im Singsaal zu sichern. So war es denn auch nicht verwunderlich, dass zu Beginn des Konzerts die Zuschauerreihen fast vollständig gefüllt waren. Mit dem Titel «Change your mind» des Solisten Luca Veluscek wurde die rund fünfzig Minuten dauernde Veranstaltung eröffnet. Anschliessend folgte ein Höhepunkt dem anderen. Der Kinder- und Jugendchor «Chupa Chups» sang Songs von Maroon 5 und Adele. Die Interpretation des Songs «Skyscraper» durch Corina Forrer begeisterte die Besucherinnen und Besucher in gleichem Masse wie der Abschlusssong «Billie Jean», welcher durch die Band der 3. Oberstufe gespielt wurde und das Publikum mitgerissen hat. Ein weiteres Solo, vorgetragen durch Kevin Sarkozy, sowie ein Duett von Lediana Beqiraj und Sara Nrecaj rundeten den gelungenen Abend ab.

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Das Duett von Lediana Beqiraj und Sara Nrecaj rundeten den gelungenen Abend ab.

Beim anschliessenden Apéro im Freien konnte man die verschiedenen Auftritte nochmals Revue passieren lassen und die kulinarischen Leckereien verköstigen. Eine Wiederholung des Anlasses in einem Jahr scheint schon fast wahrscheinlich.

Digital mit Eltern kommunizieren

Die Kommunikation zwischen Eltern und Schule soll bedürfnisorientierter, einfacher und effizienter werden. Aus diesem Grund wagen die Schulen Oberuzwil auch im Bereich der Elternkommunikation den Schritt in die digitale Welt.

Die Kindergärten und die Primarschule Oberuzwil werden auf das 2. Semester des aktuellen Schuljahres die sogenannte «SchoolApp» einführen. Sowohl die Schulleitung als auch die einzelnen Lehrpersonen erhalten damit die Möglichkeit, schnell und zielgerichtet Informationen mit den Eltern auszutauschen. Es wird auch möglich sein, Einladungen, Termine und Anmeldungen via Schul-App zu übermitteln.

Damit die App im Februar 2019 erfolgreich lanciert werden kann, wurden die Lehrpersonen Ende November vom Entwickler in die Kniffe der «SchoolApp» eingeweiht. Bei dieser Schulung wurde unter anderem aufgezeigt, wie die App aufgebaut ist, welche Funktionen sie bietet und wie die Kommunikation mit den Eltern gestaltet werden kann.

Detailinformationen werden die betroffenen Eltern dann im Januar erhalten. «Wir freuen uns, mit dieser Innovation die Kommunikationswege verkürzen zu können und dadurch näher bei den Eltern zu sein!» schreibt die Schulleiterin.

In allen Farben

Auch in diesem Jahr beteiligte sich die ganze Schule Bichwil vom grossen Kindergarten bis zur sechsten Klasse am nationalen Erzähltag. Dieser findet jeweils anfangs November statt. Schweizweit wurden in diesem Jahr rund 700 Anlässe durchgeführt mit dem Ziel, das Lesen, Vorlesen und Erzählen bei Jung und Alt zu fördern.

«In allen Farben» lautete an diesem Vormittag des 9. Novembers das Motto. In Gruppen besuchten die Kinder Familien aus dem Dorf Bichwil zuhause und durften bei den Eltern einer spannenden Geschichte lauschen. Damit die Spannung auch erhalten blieb, wurde die Fortsetzung jeweils bei einer anderen Familie vorgelesen und so machte man die Runde, bis das Buch ganz erzählt war. Nach einem farbigen Znüni konnten verschiedene Posten im Schulhaus besucht werden. Da durfte man Geschichten hören, schreiben, malen oder sich von einem farbigen Gummibärchenorakel beraten lassen.

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In Gruppen besuchten die Kinder Familien aus dem Dorf Bichwil zuhause und durften bei den Eltern einer spannenden Geschichte lauschen.

Die Kinder genossen diesen Morgen sehr und manch einer, der im Dorf unterwegs war, staunte nicht schlecht über die vielen bunten Kindergruppen, die es sich vor den Hauseingängen gemütlich machten. «An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei allen Eltern bedanken, die einen Teil der Geschichte bei sich zuhause vorgelesen haben! Es war toll!», so die Schulleiterin.

Vom Kindergarten in die Primarschule

Der Wechsel vom Kindergarten in die Primarschule ist sowohl für die Kinder als auch für die Eltern ein grosser Schritt. Um diesen Start in den neuen Lebensabschnitt in den Schulen Oberuzwil optimal begleiten zu können, wurde am 28. November zum ersten Mal ein Informationsabend für alle Eltern des zweiten Kindergartens in der Schulanlage Bichwil durchgeführt.

Was erwartet mein Kind in der ersten Klasse? Welche Möglichkeiten gibt es, wenn mein Kind noch nicht bereit für die Schule ist? Wie arbeiten Fachpersonen, wie die Schulsozialarbeit oder die schulischen Heilpädagogen in den Klassen? Wie kann ich mein Kind emotional gut auf diesem Weg begleiten? Wie sieht das Angebot des Lernschlosses aus?

Diese und viele weitere Fragen wurden in verschiedenen Infoblöcken durch die anwesenden Fachpersonen beantwortet. Nach einer allgemeinen Einführung fand ein Rundgang durch verschiedene Schulzimmer des Schulhauses statt, in denen jeweils eine Frage im Detail aufgegriffen wurde. Der anschliessende Apéro bot Gelegenheit, miteinander in Austausch zu kommen und persönliche Fragen zu stellen.

Ziel des gesamten Übertrittsverfahrens ist es, für die Kinder den für sie passenden Platz zu finden, so dass sie im nächsten Sommer den Schulstart mit viel Selbstvertrauen und Freude in Angriff nehmen können. Mit diesem Informationsabend, so hoffen die Verantwortlichen, konnte ein Schritt auf diesem Weg in Angriff genommen werden.

Ein Tag in Dietlikon

Am letzten Montag im November reisten Schülerinnen und Schüler der 1. Klasse nach Dietlikon. Die Lehrerin Sandy Ruben hat die Eindrücke ihrer Erstklässler festgehalten.

«In Dietlikon haben wir unsere Brieffreunde besucht. Wir haben gewartet bis sie bereit waren und sind dann mit ihnen in den Wald gegangen. Dort haben wir mit ihnen gespielt, z.B. Fussball, Kreisspiele und Klatschspiele. Wir hatten zwei Feuer und konnten grillieren. Dann sind wir zurück in die Schule gegangen und haben Pizza gegessen und Marmeladencrepes und Äpfel. Dann konnte man aussuchen, ob man spielen, malen oder einen Film sehen wollte. Zum Schluss haben wir alle gesungen und getanzt. Ganz am Ende gab es ein Gruppenfoto und jedes Kind machte ein Foto mit seinem Brieffreund. Wir sind hin und zurück mit dem Zug gefahren und mussten in Winterthur immer umsteigen.»

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Besuch bei der Partnerklasse 


Coole Schule

Schülerinnen und Schüler aus der 3. Klasse Homberger/Ruben berichten über eine willkommene Abwechslung im Unterricht. Eine Sängerin samt Gitarre, Mann und Hund war zu Besuch!

«Am Freitag, 30. November, ist eine Sängerin zu uns in die Schule gekommen. Die Klassen von Herrn Kuch, Frau von Heeren, Herrn Sinnesberger und wir, die Klasse von Frau Homberger, waren mit Frau Ruben da. Die Sängerin heisst Andie Duquette und ihr grösster Hit ist «Wrong Wrong Wrong». Ihr Mann Brian war auch dabei. Er spielte Gitarre und hat auch ein bisschen gesungen. Sie hatten ihren Hund dabei. Der Hund heisst Leo. Sie haben für uns vier Lieder gesungen. Für ein Lied haben wir einen Lückentext ausgefüllt. Wir haben ihnen Fragen gestellt. Dabei haben wir erfahren, dass Brian fünf Schwestern hat. Andie hat einen Bruder. Ein Mädchen aus unserer Schule durfte allen ein Lied auf dem Klavier vorspielen. Zum Schluss haben wir Taschen mit Bleistiften und Autogrammkarten bekommen und wir konnten Autogramme auf unsere Arme schreiben lassen und Fotos mit Andie, Brian und Leo machen. Dann mussten wir leider schon wieder gehen.»

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Die Sängerin Andie Duquette stellte ihren grössten Hit «Wrong Wrong Wrong» vor.


Samichlaus in der Schule

Gross war die Freude bei den Bichwiler Schulkindern, als der Samichlaus mit seinen Gehilfen und den Eseln am Morgen auf dem Weg neben dem Schulhaus zu sehen waren. Alle Klassen versammelten sich vor dem Schulhaus, wo der Chlaus allerhand zu berichten wusste. Die Schulleitung berichtet:

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Gespannt lauschten die Kinder der Geschichte aus einem Bilderbuch, wie der Samichlaus zu seinem Gehilfen gekommen war. Natürlich hatte der Schmutzli das Jahr hindurch in seinem dicken roten Buch allerhand über die einzelnen Klassen aufgeschrieben. Dies trug der Samichlaus nun vor und lobte oder ermahnte die Kinderschar. Die Klassen trugen dem Chlaus zwischendurch zwei Lieder vor und man liess sich natürlich auch die Gelegenheit nicht entgehen, die Esel zu streicheln und zu bewundern.

Zum Schluss erhielt jedes Kind vom Schmutzli aus seinem grossen Sack einen feinen Grittibänz. Der ganze Anlass wurde unterstützt vom Elternrat Bichwil. Danke Samichlaus und Schmutzli, dass ihr gekommen seid!