In Mitgründer und CEO Sven Jakeljs Küche fing alles an. «Damals wurde meine Küche als Pflanzenlager gebraucht», erzählt er. Sven und seine drei Mitgründer fingen klein an als sie den Online-Zimmerpflanzen-Shop «Feey» gründeten. Anfangs 2020 wurde aus Feey eine GmbH. Mittlerweile hat der Pflanzenshop ein grosses Lager in Flawil aufgebaut und viele neue Mitarbeiter.

In der «Höhle der Löwen Schweiz»

Vor rund einem Jahr haben sich Sven Jakelj und seine Gründerkollegen dazu entschieden, sich bei «Die Höhle der Löwen Schweiz» anzumelden. «Tatsächlich haben sich viele Feey-Fans bei uns gemeldet, wir sollen doch bei der Gründershow mitmachen», wie Sven Jakelj erzählt. So sei deutlich geworden, dass die Show ganz beliebt bei der Feey-Community ist, erzählt er weiter. «Wir haben dann gesehen, dass es bei der Show Löwen gibt, welche E-Commerce-Erfahrungen haben, wovon wir viel profitieren können.» Das Ziel von Feey war, die Löwen zu überzeugen. Und das hat der Online-Zimmerpflanzen-Shop geschafft.


So gehts für Feey weiter

Feey hat die Investoren für sich gewonnen. Zusammen haben sie sich auf den Deal von 1.2 Millionen Franken für 30 Prozent der Firmenanteile geeinigt. «Es freut uns sehr, dass wir die Löwen überzeugen konnten. So wissen wir, dass wir auf dem richtigen Weg sind», sagt Sven Jakelj. Nun könne der Flawiler Online-Zimmerpflanzen-Shop schneller vorwärts machen als gedacht. Es ist schon ein Lager in Deutschland in Planung. «Das Ziel ist es, noch dieses Jahr die ersten Bestellungen aus Deutschland zu verschicken», erzählt Sven Jakelj.


Feey in fünf bis zehn Jahren

Mit dem Schritt, Deutschland mit Zimmerpflanzen zu versorgen, kommen natürlich auch noch andere Ziele mit. Feey will das Sortiment ausbauen. «Vielleicht können wir auch noch Balkonpflanzen oder Kräuter anbieten», sagt Sven, «an oberster Stelle steht für uns aber die Zufriedenheit der Kunden.»

Award gewonnen

Der Online-Zimmerpflanzen-Shop hat nicht nur einen Deal an Land gezogen, sondern auch noch den Award für die beste Schweizer App gewonnen. Feey hat zusammen mit Bitforge, einer Agentur aus Zürich, eine «AR-Modell App» für Pflanzen entwickelt. «Mit dieser App kann der Kunde den Raum zeigen, wo er seine Pflanze haben möchte. Die Mitarbeiter von Feey können den Raum sehen und ‹beamen› die Pflanze in den Raum», erklärt Sven Jakelj die Technologie. Damit lässt sich die Kundenberatung realisieren, ohne dass die Mitarbeiter beim Kunden vor Ort sein müssen.

Post inside
Die AR-Modell App von Feey wird ausprobiert.