Mehr als 500 Mitglieder zählt der Verein „Kunst- und Museumsfreunde Wil und Umgebung“. Er bietet Kunst- und Kulturinteressierten jeden Alters ein breites und interessantes Angebot, wie Beispielsweise geführte Besichtigungen und Ausstellungen oder kunst- und kulturhistorische Exkursionen. Hallowil wollte von Präsident Hans Vollmar wissen, wie das  Vereinsleben im Corona-Jahr für ihn und den Verein gelaufen ist. 

Herr Vollmar, ist Ihr Verein von den Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus betroffen? 

Im Frühjahr, Sommer und Spätherbst 2020 wie auch im 1.Halbjahr 2021 mussten wir alle geplanten Anlässe wie  Museums- und Städteführungen oder unsere Hauptversammlung absagen. An solche Anlässe kommen jeweils durchschnittlich 20 bis 100 Teilnehmer. Einzig im September 2020 besuchten wir unter Einhaltung der damaligen Sicherheitsvorschriften das alte Kirchlein Sogn Gieri in Rhäzüns und das Benediktinerkloster Disentis mit 46 Personen.

Gibt es zurzeit noch Vereinsaktivitäten?

Zurzeit keine, wir hoffen die im Jahre 2020 abgesagten Anlässe im 2. Halbjahr 2021 nachholen zu können.

Wie wird der Kontakt zu und unter den einzelnen Mitgliedern gepflegt?

Natürlich bilateral privat und vereinsweit mit Informationsschreiben oder über E-Mails und die Webseite.

Gibt es wegen Corona finanzielle Einbussen? 

Nein, im Gegenteil: Wir haben nur wenig Auslagen wegen nicht durchgeführten, subventionierten Anlässen.

Jetzt beginnt die Zeit der Mitgliederversammlungen? Wie sieht das bei Ihnen aus?

Wir sehen keine Notwendigkeit und keinen Sinn in einer schriftlichen Abstimmung, da der gesellschaftliche Austausch bei einem Apéro riche nach einer HV mit rund 100 Personen für das Vereinsleben wichtiger als der rein statutarische Teil ist. Die HV für das abgelaufene Vereinsjahr wird daher nachgeholt, sobald dies wieder im traditionellen Stil erlaubt ist.

Auf was freuen Sie sich am meisten, wenn Vereinsaktivitäten wieder uneingeschränkt erlaubt sind?

Auf unsere tollen Anlässe und den persönlichen Austausch mit unseren Mitgliedern.