„Ein Traum ist ein Ziel mit Termin“. Diesen Satz haben neun jungen Frauen für die Einladung zu ihrer Lehrabschlussfeier in der Spitalregion Fürstenland Toggenburg (SRFT) gewählt. Dazu gehört auch das Spital Wil. Dieser besondere Termin war für sie der Dienstagabend. Im Spital Wattwil durften sie in Anwesenheit von Familie und Freunden sowie Ihren Ausbildnerinnen und Arbeitskollegen ihre Abschlusszeugnisse in Empfang nehmen. Der Traum ging in Erfüllung, das Ziel ist erreicht. Für sechs von ihnen hiess das Ziel diplomierte Pflegefachfrau HF, zwei haben sich zur diplomierten Fachfrau Operationstechnik ausgebildet und eine zur diplomierten Radiologiefachfrau – die erste, welche diese Ausbildung in der SRFT abschliessen konnte. Ihre praktische Ausbildung haben sie während der vergangenen zwei beziehungsweise drei Jahre in den Spitälern Wil oder Wattwil, im Falle der Radiologiefachfrau teilweise auch in St. Gallen absolviert.

Der Weg ans Ziel war jedoch nicht immer einfach, wie Stephanie Zimmermann, Leiterin Ausbildung SRFT, in ihrer Ansprache betonte. Zielstrebigkeit, Motivation und Durchsetzungswille waren nötig, um das gesteckte Ziel zu erreichen. Umso mehr freue sie sich nun, dass alle neun das Ziel erreicht hätten und in ihrem Traumberuf künftig im Gesundheitswesen einen wichtigen Beitrag leisten werden – sechs von ihnen auch weiterhin in der Spitalregion Fürstenland Toggenburg, die anderen in unterschiedlichen Institutionen im Kanton. „Wichtige und wertvolle Aufgaben warten auf euch“, so die Leiterin Ausbildungsverantwortliche.

Ausbildung in 13 Berufen
Junge Berufsleute für die herausfordernden Aufgaben im Gesundheitsbereich auszubilden, ist der Spitalregion Fürstenland Toggenburg ein grosses Anliegen. Insgesamt bietet sie Ausbildungsplätze in 13 Berufen an. Jedes Jahr schliessen rund 90 junge Berufsleute in der SRFT ihre Ausbildung ab. Damit leistet das Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Sicherstellung des Nachwuchses in den gesuchten Berufsgruppen im Gesundheitssektor und bietet vielen jungen Menschen die Möglichkeit, ihre Ausbildung in einem familiären, aber zugleich fordernden Umfeld zu absolvieren. Die Freude über die erfolgreichen Abschlüsse war denn auch nicht nur bei den Absolventinnen hoch, sondern auch bei den Verantwortlichen der SRFT. „Das Gesundheitswesen freut sich auf die ausgebildeten Berufskolleginnen“, sagte Stephanie Zimmermann. (pd)