Die Schülerinnen und Schüler der dritten Klassen der Oberstufe Bronschhofen beschäftigten sich während mehreren Monaten intensiv mit einem selbst gewählten Thema. Die damit verbundene Projektarbeit fand traditionsgemäss ihren Höhepunkt am vergangenen Freitag, 2. Juni 2017: Im Rahmen einer öffentlichen Ausstellung zeichnete eine externe Jury die besten Projekte aus.Wie jedes Jahr beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der dritten Klassen der Oberstufe Bronschhofen mit einer Projektarbeit. Diese besteht aus einer Projektpräsentation und dem Verfassen einer Dokumentation. Die Jugendlichen arbeiteten dabei selbständig und suchten sich eine Fachperson, die sie betreute. Einigen gelang es, Mentoren aus externen Betrieben zu gewinnen, andere fanden in ihrem Bekanntenkreis fachkundige Unterstützung. Am Freitagabend, 2. Juni 2017, wurden die Projekte vorgestellt.
 
Faszinierende Vielfalt
Gleich beim Eingang präsentierten sich die ersten Stände. Auf zwei Etagen des Schulhauses wurden 30 Projekte ausgestellt. Keine Vorgabe hat den Schülerinnen und Schülern in der Themenwahl eine Richtung gesetzt, und so konnten die Besucherinnen und Besucher eine faszinierende Vielfalt an Resultaten geniessen.

Die Stände waren ideenreich gestaltet und die Projekte wurden wirkungsvoll in Szene gesetzt. Dabei konnten unter anderem ein selbst gezimmertes Bett oder eine eigens kreierte Gartenliege, ein designter Fonduestehtisch oder ein selbst entworfener Coca-Cola-Kronleuchter bewundert werden. Es roch köstlich nach selbst Gekochtem, eine beeindruckende Bonbonkreation lud zum Probieren und die Klänge einer selbst gebauten E-Gitarre lockten zum Verweilen.
 
Mit einem Zertifikat ausgezeichnet
Die Spannung unter den Präsentierenden war spürbar. Es war nicht leicht, sich den ausgewählten und kritischen Fragen den Mitgliedern einer externen Jury zu stellen und den Besucherinnen und Besuchern Vorgehen und Hintergründe zur eigenen Arbeit zu erklären.

Nach den Präsentationen prämierte die Jury die überzeugendsten Stände. Dabei wurden 13 Schülerinnen und Schüler mit einem A-Zertifikat ausgezeichnet, vier Projekte wurden durch das Publikum prämiert. Ausgezeichnet wurden Luisa Gisler, Shoana Hauser, Roman Kähli, David Luck, Sandra Nreca, Ana Nushi, Ramon Rickenmann, Manuel Ruckstuhl, Silvio Stemer, Elmedina Skenderovic, Suna Wehrli, Lukas Wiedmer, Severin Wiedmer.
 
Dank an Mentoren und Jury
«Der schönste Moment im monatelangen Prozess ist nun, wenn man am Schluss das Produkt in der Hand hält, worauf man so lange hingearbeitet hat», meint Luisa Gisler. Suna Wehrli ergänzt: «Mir hat die Ausstellung viel bedeutet, weil man die Freude der Besucherinnen und Besucher am eigenen Produkt sehr direkt gespürt hat. Ebenso erfreut war ich, als zum ersten Mal das perfekte Bonbon gelungen war!»

Als die Arbeiten, die ihn besonders herausgefordert haben, bezeichnet David Luck alles Formale, die Feinplanung, die Dokumentation. Manuel Ruckstuhl fügt hinzu, dass die Themenwahl eine Herausforderung darstellte. Auf die Frage, was sie einem Jugendlichen rät, dem eine Projektarbeit bevorsteht, erklärt Luisa Gisler: «Es soll ein Thema gewählt werden, worauf man sich ehrlich freut.»
 
Spezieller Dank gebührt an dieser Stelle allen externen Personen, die den Schülerinnen und Schülern im Arbeitsprozess mit Rat und Tat zur Seite gestanden haben, insbesondere den Mentoren und der Jury, die zu diesem gelungenen Anlass beigetragen haben.

WEITERE THEMEN
Gewinnerinnen und Gewinner des Wettbewerbs zum Geschäftsbericht 2016 ermittelt
Welche Themen das vergangene Jahr in der Stadt Wil aus Sicht des Stadtrats besonders geprägt haben, kann im Geschäftsbericht 2016 der Stadt Wil nachgelesen werden. Wie in den Vorjahren wurde auch in diesem Jahr ein Wettbewerb zu dieser Publikation durchgeführt. Zu gewinnen gab es Preise der Tonhalle Wil, der Technischen Betriebe Wil TBW, der Wiler Gastronomie und des IGP Sportparks Bergholz.
 
Der Geschäftsbericht 2016 der Stadt Wil enthält Berichte des Stadtrats, in denen die Behörden auf das vergangene Jahr zurückblicken. Wie schon im Vorjahr wurde auch in diesem Jahr eine Kurzfassung dieses Berichtes als Faltblatt erstellt – in einer kompakten Form und in kurzen Texten sowie in einer etwas augenfälligeren Gestaltung. Aus ökologischen und ökonomischen Gründen wurde der Geschäftsbericht in diesem Jahr wiederum nur noch in dieser Kurzfassung an alle Haushalte versandt. Diese Kurzfassung bildete die Grundlage für die Fragen im Wettbewerb zum Geschäftsbericht 2016. Bis zum Einsendeschluss am 31. Mai 2017 haben insgesamt 234 Personen schriftlich oder online an diesem Wettbewerb teilgenommen, davon haben 197 Teilnehmende alle Fragen richtig beantwortet. Aus allen korrekten Einsendungen wurden nun die Gewinnerinnen und Gewinner gezogen.
 
Der 1. Preis, ein Abonnement der Tonhalle Wil für zwei Personen im Wert von rund 500 Franken, geht an Nelly Moser. Über den 2. Preis, einen Gutschein für Kommunikations-Dienstleistungen der Technischen Betriebe Wil TBW im Wert von 400 Franken, kann sich Marc Rühle freuen, während als Gewinner des 3. Preises, ein Gutschein für ein Wiler Restaurant nach freier Wahl im Wert von 300 Franken, Peter Mathis (Wilenstrasse) gezogen wurde. Die 4. bis 8. Preise, je eine 10er-Karte Erwachsene (Einheimischentarif) für das Hallen- und Freibad im IGP Sportpark Bergholz sowie für das Freibad Weierwise im Wert von 63 Franken, gehen an Felix Klein, Rosmarie Lazzarotto, Rolf Kämpfer, Patricia Fent und Peter Mathis (Bleichestrasse).
 
Der Stadtrat bedankt sich bei der Bevölkerung für die rege Teilnahme am Wettbewerb sowie für das Interesse am Geschäftsbericht. Den acht Gewinnerinnen und Gewinnern, welche in den nächsten Tagen auch noch schriftlich benachrichtigt werden, gratuliert der Stadtrat ganz herzlich. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
 
Lösungen zum Wettbewerb
Nachfolgend sind die Fragen mit den korrekten Lösungen aufgeführt:
 
Wer erhielt das 2016 erstmalig vergebene Bick-Atelierstipendium der Stadt Wil? Schriftstellerin Bettina Scheiflinger
Im Zusammenhang mit dem Masterplan Bahnhof 2016 hat der Stadtrat den Start des nächsten Schrittes beschlossen. Welcher Schritt ist das? Start des Wettbewerbsverfahrens
Wie viele Stossrichtungen schlägt der Stadtrat in seinem Konzept «Frühe Förderung» vor? sechs Stossrichtungen
Der geprüfte Fernwärmeansatz besitzt das Potenzial, langfristig einen wie grossen Anteil des Wärmebedarfs der Stadt Wil abzudecken? ein Drittel
Welche drei Bereiche beleuchtet das Projekt «Schule 2020»? die strategische Ausrichtung der Schulen der Stadt Wil; die Schul- und Schulraumplanung; das Oberstufenkonzept
Wie heissen die japanischen Puzzles, bei denen einzelne einfache geometrische Elemente zu immer wieder neuen Figuren kombiniert werden? Tangram(-Legepuzzle)
 
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Schliessung des Mobility-Standorts Rossrüti
Die 1987 gegründete Mobility Carsharing Schweiz stellt ihren 131’700 Kundinnen und Kunden 2’950 Fahrzeuge an insgesamt 1’500 Standorten in der Schweiz rund um die Uhr zur Verfügung. Drei dieser Standorte befinden sich auch in Wil – am Bahnhof (6 Fahrzeuge), an der Grabenstrasse auf dem Parkplatz Waaghaus beim Restaurant Ochsen (1 Fahrzeug) und Im Acker 1 in Rossrüti (1 Fahrzeug).

Der Standort Im Acker 1 in Rossrüti wird nun allerdings aufgelöst, wie die Genossenschaft Mobility Carsharing Schweiz der Stadt Wil mit Schreiben vom 23. Mai 2017 mitgeteilt hat: Seit mehreren Jahren sei die Selbstkostendeckung an diesem Standort nicht mehr erreicht worden, sodass er in der ersten September-Hälfte dieses Jahres leider aufgehoben werden müsse. Der Stadtrat hat diesen Entscheid zur Kenntnis genommen und bedauert ihn, weil damit ein Teil des Angebots im Bereich der kombinierten Mobilität wegfällt.


Post inside
Zur Prämierung: Oben: Der dritte Jahrgang der OSB 2017
Mitte links: Mit dem A-Zertifikat (Jurybewertung) Prämierte
Mitte rechts: Gewinnerinnen und Gewinner der Publikumspreise
Unten 1. von links: Publikumspreis-Gewinnerin Suna Wehrli, meine eigene Bonbonkreation
Unten 2. von links: Publikumspreis-Gewinner David Luck, mein Fonduestehtisch
Unten 3. von links: Publikumspreis-Gewinnerin Luisa Gisler, gesunde Familienküche
Unten 4. von links: Publikumspreis-Gewinner Manuel Ruckstuhl, vom Baum zum Bett.