Dem Initianten Josef Wirth verdankt Flawil den b'treff, einen Ort für sozial benachteiligte Menschen.

Post inside
Der b'treff hat auch eine Rückseite!.

Der b'treff und Josef Wirth

Mit Ilka Wälchli und Margrit Knellwolf haben zwei langjährige Mitarbeiterinnen beim b'treff ihre freiwillige Arbeit beendet. Aufgehört weil andere Verpflichtungen sie nun neu fordern und sie dem Älterwerden gerecht werden müssen. Ilka Wälchli, die fast von Beginn des b'treffs dabei war, seit 2006 und Marianne Knellwolf seit 2011. Trotzdem sind die Beiden weiterhin mit dem b'treff verbunden und springen bei einer allfälligen Notlage ein. Zudem hat Ilka Wälchli den b'treff auch bei geschlossenen Zeiten, z.B. in den Ferien und an Halbtagen für die Einsamen geöffnet.

Der b'treff bereits im 2003 im Kopf von Josef Wirth entstanden, in der Arbeitsgruppe 2004 weiter entwickelt und 2005 aus der Taufe gehoben, ist zum grossen Teil dem Initianten zu verdanken. Josef Wirth, der früher in Flawil als Pfarrer wirkte und seinen Glauben authentisch lebte, schaffte unermüdlich. Wirth war die Bescheidenheit in Person und initiierte zahlreiche Projekte, die er zum Teil selbst führte. Hier den b'treff, dort das Friedensdorf in Broc, und die Partnerschaft Kangemi (Slum) einer katholischen Vorortsgemeinde in Nairobi, um nur einige zu nennen. Er war nie laut und wenn man ihn aufforderte, doch einmal mit der Faust auf den Tisch zu schlagen, damit endlich etwas ginge, meinte er lakonisch: "Die Zeit ist noch nicht reif dazu". Es gab auch einige persönliche Gegenstände des täglichen Lebens, die beschädigt wurden, aber dennoch ihren Dienst taten. Hier waren sein Worte: "Das muss so sein." Repariert wurden die Dinge nicht. So die Delle in der Karosserie des Autos, des Messkelches und bei vielen anderen Sachen.