Aufatmen beim FC Uzwil. Nachdem dieser von den ersten fünf Spielen dieser Saison drei verloren hatte, stand er beim ebenfalls ungenügend gestarteten FC Frauenfeld unter Druck. Dazu kam, dass sich abermals die Torumrandung gegen die Mannschaft von Trainer Sokol Maliqi zu stellen schien. Nachdem die Uzwiler vor Wochenfrist bei der 0:1-Heimniederlage gegen Uster gleich viermal ans statt ins Tor getroffen hatten, landete der Ball auch in der Thurgauer Kantonshauptstadt zweimal am Pfosten des gegnerischen Tors. Nach knapp einer Viertelstunde war Yanick Lanker, nach gut einer Stunde Captain Mirco Oertig dafür verantwortlich. Der Unterschied zum Uster-Spiel war, dass dieses Mal zwei Treffer erzielt wurden. Das genügte, um im vierten Auswärtsspiel der Saison zum dritten Mal als Sieger vom Feld zu gehen. Nach knapp einer Stunde vollendete der zur Pause eingewechselte Getuart Asani eine Aktion über mehrere Stationen zum Uzwiler Führungstreffer. In der Nachspielzeit machte Thomas Knoepfel mit einem direkt verwandelten Freistoss von der Strafraumgrenze aus alles klar. Bei jener Aktion hatte der Schiedsrichter zuerst auf Penalty entschieden, um dann auf Intervention des Assistenten den Tatort auf ausserhalb des Strafraums zu verlegen.

Die beste Nicht-Profi-Mannschaft der Region Wil bleibt der FC Bazenheid. Die Toggenburger besiegten den FC Kreuzlingen auf dem heimischen Ifang mit 4:1. Die Basis legten sie in der ersten Halbzeit, als aus drei guten Möglichkeiten drei Treffer erzielt wurden. Nach dem Seitenwechsel verkürzte Kreuzlingen zwischenzeitlich auf 1:3 und drückte danach auf den Anschlusstreffer. Als dann aber Christoph Gebert schon relativ früh seinen zweiten Treffer an diesem Abend erzielte und auf 4:1 stellte, war der Mist geführt. Die weiteren Bazenheider Tore hatten zuvor Darko und Aussenverteidiger Mirco Jungblut bereits in der Startphase erzielt. Somit blieb die Mannschaft von Trainer Heris Stefanachi auch im vierten Heimspiel dieser Saison unbesiegt und hat in den letzten drei Partien vor eigenem Anhang 14 Tore erzielt.

Eine ganz andere Gemütslage herrscht bei der U20-Auswahl des FC Wil. Nach der 0:2-Heimniederlage gegen Seuzach sind die Äbtestädter unter dem Strich und somit auf einem Abstiegsplatz. Der Winterthurer Vorstadtklub machte bereits vor der Pause alles klar. Mitte erster Halbzeit ging er mittles direkt verwandeltem Freistoss in Führung. Fünf Minuten vor der Pause war ein verlorener Zweikampf Eric Gülünays der Ausgangspunkt zum 0:2. Es hätte gar noch schlimmer kommen können für die Wiler. Denn in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit gab es nach einem Handspiel von Ismajl Beka Penalty für die Gäste. Dieser landete jedoch am Pfosten. Alles in allem war es schlicht zu wenig, was die Wiler zeigten. Sie mussten sechs Tage nach der bitteren 1:7-Niederlage in Rüti einen weiteren Nackenschlag hinnehmen. Von den ersten sechs Spielen dieser Saison haben sie nur eines gewonnen.

Resultate 2. Liga interregional, Gruppe 6:
Bazenheid – Kreuzlingen 4:1
Wil U20 – Seuzach 0:2
Frauenfeld – Uzwil 0:2
Chur – Uster 4:0
Balzers – Amriswil 3:0
Blue Stars – Dübendorf 0:2
Widnau - Rüti 2:1

Cup: Ein Stängeli für den FC Flawil
In den unteren Ligen ruht an diesem Wochenende der Meisterschaftsbetrieb. Dafür stand die dritte Cup-Qualifikationsrunde an. Drei Teams aus der Region haben sich dabei für den Achtelfinal qualifiziert. Der FC Münchwilen, Aufsteiger in die 3. Liga, setzte sich dank je eines Treffers zum Ende jeder Halbzeit beim FC Neckertal-Degersheim (3. Liga) mit 2:0 durch. Es trafen Aldin Mujkanovic und Mario Spadavecchia mittels Penalty tief in der Nachspielzeit der zweiten Halbzeit. Ein Stängeli realisierte der 3.-Liga-Klub FC Flawil auswärts beim FC Haag, der eine Liga tiefer spielt. Vier Tore erzielten die Flawiler vor der Pause, sechs danach. Auch der FC Tobel-Affeltrangen aus der 3. Liga hat sich für die Achtelfinals qualifiziert – und zwar mit einem 5:3-Auswärtssieg beim 4. Ligisten FC Staad. Die Achtelfinals finden Anfang Oktober statt.

Resultate Cup-Qualifikation, Sechzehntelfinals:
Neckertal-Degersheim (3.) – Münchwilen (3.) 0:2
Haag (4.) – Flawil (3.) 0:10
Staad (4.) – Tobel-Affeltrangen (3.) 3:5