Das Duell der beiden Tabellennachbarn war erwartungsgemäss knapp. Die Partie hätte auch anders ausgehen können. Doch in den wichtigen Momenten zeigten die Uzwiler viel Nervenstärke. Insgesamt drei Spiele wurden über die volle Distanz, also über fünf Sätze gespielt. Und alle diese Begegnungen gewann Uzwil. Bis auf die Spitze trieb es Artem Pochtarev. Im Männereinzel musste er im Entscheidungssatz auch noch über die Verlängerung und siegte erst dort mit 14:12 gegen Ditlev Jaeger-Holm. Damit glückte Pochtarev die Revanche. In der Vorrunde hatte er gegen den starken Dänen im Zürcher Trikot noch verloren.

Eine starke Leistung zeigte auch Spielertrainer Iztok Utrosa. Er gewann sein Männereinzel und das Männerdoppel (mit Artem Pochtarev). Im Fraueneinzel gewann Gayle Mahulette deutlich. Allerdings läuft es den Uzwilerinnen nach wie vor im Frauendoppel nicht wunschgemäss. Das Duo Hofstetter/Mahulette konnte auch gegen Zürich nicht reüssieren und wartet weiter auf den ersten Saisonerfolg. Ebenso ging das Mixeddoppel verloren. Dort kamen Irina Kölbener und Ramon Kropf zu ihrem ersten gemeinsamen NLA-Einsatz. Doch dem aufstrebenden Mixedpaar wurden die Grenzen deutlich aufgezeigt. Gegen die besten Mixedpaarungen in der Nationalliga A reicht es den beiden Eigengewächsen noch nicht. Dass es trotzdem für Uzwil zum 5:3-Heimsieg reichte, zeigt das starke Kollektiv auf. Die Mannschaft wird immer stabiler und die Formkurve zeigt steil aufwärts.

Nun gegen die beiden Letzten

So grüsst der BC Uzwil nach dem dritten Sieg im dritten Spiel des Jahres nun plötzlich von Position zwei – mit allerding acht Punkten Rückstand auf Leader Tafers-Fribourg, der am Sonntag erstmals in dieser Saison nicht gewann und sich in Lausanne mit einem 4:4 bescheiden musste. Die Uzwiler Hoffnungen, sich oben festzusetzen, sind durchaus berechtigt. Denn in der vorletzten Doppelrunde der Qualifikation geht es Mitte Februar zuhause gegen Yverdon und auswärts gegen Lausanne ran. Es sind die beiden letztklassierten Teams der aktuellen NLA-Tabelle.

Resultate, NLA, 10. Runde:
Uzwil – Zürich 5:3
La Chaux-de-Fonds – St. Gallen-Appenzell 4:4
Lausanne – Tafers-Fribourg 4:4
Yverdon – Argovia 3:5

Rangliste:
1. Tafers-Fribourg 10/30. 2. Uzwil 10/22. 3. Argovia 10/21. 4. Zürich 10/20. 5. La Chaux-de-Fonds 10/18. 6. St. Gallen-Appenzell 10/17. 7. Lausanne 10/15. 8. Yverdon 10/15.

Nächste Spiele (11. + 12. Runde):
Samstag, 15. Februar (11. Runde): La Chaux-de-Fonds – Lausanne (14.00 Uhr), Tafers-Fribourg – St. Gallen-Appenzell (15.00 Uhr), Uzwil – Yverdon (17.00 Uhr), Argovia – Zürich (18.00 Uhr).
Sonntag, 16. Februar (12. Runde): Yverdon – La Chaux-de-Fonds (13.00 Uhr), Lausanne – Uzwil (14.00 Uhr), Zürich – Tafers-Fribourg (14.00 Uhr), St. Gallen-Appenzell – Argovia (14.30 Uhr).