Jeweils in der ersten Adventswoche organisieren die beiden Frauengemeinschaften einen stimmungsvollen Seniorennachmittag zum gemütlichen Beisammensein. Mit dabei waren auch Pfarrer Marc Ditthardt von der evangelischen Kirchgemeinde Niederuzwil und Katechet Urs Vescoli von der katholischen Seelsorgeeinheit SEMF sowie Gemeinderätin Gabriela Arn. Als Gastformation unterhielt das Nostalgiechörli Berg TG mit zwei Auftritten.

Gedenken

Die Präsidentin der FMG NZ, Isabel Hollenstein begrüsste die rund 110 Seniorinnen, Senioren und die Gäste in der weihnachtlich geschmückten Turnhalle Lenggenwil. Mit Urs Vescoli gedachten die Anwesenden in einem Moment der Stille der im vergangenen Jahr verstobenen Mitbürgerinnen und Mitbürger: Gubser Maria, Perlt Thea, Braun Ida, Eisenlohr Elisabeth, Gassner Jakob, Schöb Otto, Stillhart Rosmarie, Hiltebrand Heinz, Bolliger Bruno, Schönenberger Marie, Lenz Jakob, Eilinger Otto, Ambühl Bettina, Brägger Klara, Scherrer Regina, Scherrer Anna, Forrer Hugo, Monstein René, Keller Milly, Hofer Maria. Der Dank der Präsidentin ging zum Schluss an alle Helferinnen und Helfer, die zum Gelingen des Anlasses beigetragen haben sowie an die Blumenfamilie Rutishauser.

Gedanken zum Advent

Pfarrer Marc Ditthardt eröffnete eine kurze Andacht mit einem vielen unbekannten Adventslied. Er erzählte von einem Betriebsausflug der Uzwiler Kirchenbehörde nach St.Gallen. Dort haben sie das Fluchtspiel „Escape Room“ mitgemacht und erfahren, dass ein Ausbruch aus einem Gefängnis nur mit Hilfe von aussen möglich ist. Nach einer Spielstunde wurden sie von der Spielleiterin befreit. Der Seelsorger verband mit diesem Erlebnis Gedanken zum Advent, der Ankunft Gottes bedeute. Er sei in die Welt gekommen, um die Menschen zu befreien. Sie seien oft in ihrem eigenen Denken gefangen. Das Nostalgiechörli Berg - 18 nostalgisch gekleidete Frauen - sang bekannte und beliebte Evergreens wie "s'Träumli, noch em Räge schient d'Sunne, am Himmel stoht es Sternlil z'Nacht und am Schluss Winter- und Weihnachtslieder. 

Ehrungen

Immer werden die ältesten Bewohnerinnen und Bewohner der Gemeinde geehrt. In diesem Jahr: Rudolf Naglic, 99 J.; Edi Brägger, 95 J.; Maria Eberle, 93 J.; Eine besondere Ehrung durfte der Korrespondent Ernst Inauen erfahren. Er stellte sein Wissen und Können seit Jahrzehnten verschiedensten Gremien zur Verfügung. So war er unter anderem über 40 Jahre Mitglied der Kapellverwaltung Zuckenriet und 12 Jahre Kirchenverwaltungsrat in Niederhelfenschwil, davon 7 Jahre als Pfleger. Überall, wo ein Aktuar gesucht wurde, fragte man Ernst an. Diese Aufgabe übernahm er unter anderem bei den Schützenveteranen, beim Veloclub Algetshausen (bis heute) und bei der Grenadiervereinigung. Vor zehn Jahren meldete er sich zudem für den Spitex-Mahlzeitendienst. Seit seiner Schulzeit ist er ein leidenschaftlicher Schreiber. 1985 begann er mit Berichterstattungen für verschiedenste Vereinigungen und trug so die Vielseitigkeit der Gemeinde Niederhelfenschwil in die Region hinaus. Er schrieb und schreibt seit bald vierzig Jahren auch aus allen umliegenden Gemeinden für die Regionalzeitungen und viele Jahre für die Internetplattform infowilplus, heute hallowil unter dem Kürzel „ei“. Solange es seine Gesundheit erlaubt, möchte er weitermachen. Daneben ist er ein begeisterter Velofahrer und ein geschätzter Bassist im Johanneschor.