Der Pirat Pit machte den Schülerinnen und Schülern in vollem Outfit und mit Totenkopf-Flagge seine Aufwartung. Er wurde begeistert empfangen. Die Kinder waren über den Verlust seines Goldes von den Lehrerinnen bereits ins Bild gesetzt worden. Ein Video hatte den Funken überspringen lassen. Es brauchte keine weitere Aufforderung, dem sympathischen Seeräuber aus der Patsche zu helfen. An sechs Posten machten sie sich auf die Suche nach dem verlorenen Gold und lösten weitere Aufgaben. Meistens ging es um Ertüchtigung der Fitness und Schulung der Geschicklichkeit. Und immer spielte der Gedanke mit, dem Piraten Pit zu helfen.

Phantasievolle Aufgaben

Beim Seilziehen wurde die Kraft erprobt, weil körperliche Hilfe Kraft voraussetzt. Schnelligkeit war bei einem Stafettenlauf entscheidend. Geschicklichkeit war bei vielen Aufgaben nötig. So beim Fischen für den Piraten mit verbundenen Augen, geführt von einem Mitschüler. Aber auch beim Überqueren von Hindernissen, beim Transport von Trinkwasser mittels Schwämmen oder beim Inselhüpfen.

Nachdem alle Klassen jeden der sechs Posten absolviert hatten, trafen sie sich auf dem Platz zwischen den beiden Schulhäusern. Dort übergaben sie dem Piraten die gefundenen Goldstücke Die Kinder haben sich das Schicksal des Piraten verinnerlicht. Sie stellten ihm viele Fragen. Alle gemeinsam sangen das eigens einstudierte Lied «Schiff ahoi». Das Suchen ging für die Kinder noch ein bisschen weiter, weil der Pirat jeder Klasse ein Geschenk überreichte, welches von den Klassenlehrpersonen versteckt wurde.