Mittwochabend brannte ein Auto auf der Autobahn A1. Der Grund: falsche Betankung. Der Fahrer hatte statt des benötigten Diesels Benzin in den Tank gefüllt. Dies sei denn auch die häufigste Falschbetankung, wie der TCS auf seiner Website schreibt. Andersherum sei eine Verwechslung aufgrund der unterschiedlichen Zapfhahngrössen kaum möglich. Es sei denn, man nutze fürs Tanken einen neutralen Reservekanister. Gemäss eigenen Angaben hatte der Lenker des Autos sein Dieselauto mit Benzin betankt, und zwar kurz bevor auf die Autobahn in Richtung Zürich auffuhr. Nur wenig später habe das Auto zu stottern begonnen wie die Kapo SG meldet. Der 64-jährige Fahrer stellte das Auto auf dem Pannenstreifen ab und verliess es. Zum Glück, denn nur wenige Augenblicke danach habe es zu rauchen begonnen und sei gleich darauf im Vollbrand gestanden, meldet die Kapo SG weiter.

Der Vollbrand am Auto konnte von der Feuerwehr zwar rasch gelöscht werden, dennoch entstand am Auto Totalschaden. Die einspurige Verkehrsführung führte zu einem Rückstau von mehreren Kilometern.

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Die Feuerwehr hatte den Brand rasch unter Kontrolle, dennoch kam es zu einem Rückstau von mehreren Kilometern (Foto: Kapo SG).


Falsch getankt – und jetzt?

Der TCS rät auf seiner Website, auch dann nicht weiter zu fahren, wenn der Irrtum noch während des Tankens bemerkt würde. Selbst kleine Mengen des falschen Treibstoffs könnten zu Problemen führen, zudem sei das Benzin-Diesel-Gemisch leicht entzündlich. Im Falle eines Irrtums solle man sich also bei der Pannenhilfe melden, nachdem man das Auto vom Tankstellenplatz weggeschoben hatte. Die Pannenhilfe könne das unbrauchbare Gemisch mit professionellen Geräten absaugen und durch eine spezialisierte Firma entsorgen lassen. Die Hilfesuchenden haben dabei die Kosten zu tragen, die je nach Entsorgungskosten variieren.

Tipps vom TCS bei Falschbetankung

  • Fahrzeug auf keinen Fall starten
  • Sofort anhalten, Motor abschalten und nicht mehr starten, wenn das Fahrzeug während der Fahrt «nagelt»
  • Benzin-Diesel-Gemisch auf jeden Fall fachgerecht abpumpen und entsorgen lassen
  • Explosionsgefahr: Diesel-Benzin-Gemisch ist leicht entzündlich