Nichtsdestotrotz, diejenigen die teilgenommen haben, kamen in den Genuss von kiloweisen Informationen aus politischer, gewerblicher, schulischer und vereinsschaffender, Sicht. In den vergangenen zwölf Monaten haben über 150 Personen ihren Wohnsitz nach Bichelsee, Balterswil, Ifwil, Itaslen, Niederhofen, oder in einen der weiteren, zahlreichen Weiler, verlegt. Was diese nun, laut Gemeindepräsident Christoph Zarth, geniessen sollen, sei die unglaubliche Vielfalt an Grünflächen. «Das viele Grün ist typisch für unsere Gemeinde. Eingebettet zwischen Haselberg und Hackenberg, unzählige Wanderwege, diverse gemütliche Grillstellen, sympathische Wirtshäuser und vieles mehr, tragen dazu bei, dass Bichelsee-Balterswil ein lebenswerter Ort ist.» Zarth bezeichnet «seine» Gemeinde zudem als bodenständiges Vereinsdorf. «Für jede Vorliebe haben wir Vereine. Diese sind auch für viele Organisationen von unterschiedlichsten Anlässen zuständig. Man denke dabei etwa an das Nordostschweizerische Schwingfest vom kommenden Jahr, hierfür zeichnet sich der umtriebige Turnverein Balterswil aus.»

Nicht nur negative Schlagzeilen

Jüngst hat Bichelsee-Balterswil jedoch für negative Schlagzeilen in den schweizweiten Medien gesorgt. Man erinnere sich an den Wohnungsmieter der sein Daheim auf unmöglichste Art und Weise verwüstet hat und abgehauen ist. Oder der Vandalenakt mit Blut und Schweinefüsse beim Restaurant Krone. Diese Vorfälle sollen nicht totgeschwiegen werden, gehören aber zur Ausnahme. Vielmehr sollen sich die Neuzuzüger etwa am inoffiziellen Wahrzeichen – dem Bichelsee – erfreuen. «Ein Besuch an diesem Gewässer lohnt sich nicht nur im Sommer», sagt der Gemeindepräsident. Seitens Schulbehörde informiert indes Behördemitglied Rubina Sturzenegger über das weitreichende Angebot von Schulen und deren Landschaften. «Wohnen und Leben wird hier grossgeschrieben. Nebst den Vereinen sorgen unter anderem auch die Musikschulen für ein vielfältiges Leben bei uns», sagt sie.

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Über die Schulen in Bichelsee-Balterswil informiert Behördemitglied Rubina Sturzenegger.

Die Tendenz zeigt, dass die Gemeinde gegen die 3000 Einwohner zusteuert, aktuell sind es 2946. «Wir setzen aber auf ein gesundes Wachstum und wissen haargenau, dass wir die kostbaren Grünflächen nicht zubetonieren dürfen», sagt Christoph Zarth und weiss dazu, dass in den höheren Gefilden der Gemeinde gar Gämserudel ihrem Dasein frönen.