Der kürzliche Besuch im Wildpark Peter und Paul in St. Gallen hat sich dieses Mal sehr gelohnt. Denn mit Hilfe des Parkwärters konnte man den Luchs knapp in seinem Ruhe-Versteck sehen. Dank den Rufen seines Namens «Apulon» zeigte sich das sehr scheue Raubtier plötzlich. Der männliche Luchs tapte den Steilhang hinauf zu seiner Fresshütte. Dort konnte man das prachtvolle Tier aus drei Metern Entfernung lange beobachten. Super schön! Später gings wieder zurück, mit einem Trinkhalt am Wasser, in seinen gut getarnten Unterschlupf. Das Luchs-Weibchen hat sich nicht blicken lassen.

Weiter ging der Rundgang zu den verschiedenen Wildtiergehegen. Zu bewundern waren stolze Alpensteinböcke, äsende Damhirsche, dreckige Wildschweine mit vier Jungen, kletternde Gämsen und gesellige Murmeltiere. So gab es wunderschöne Begegnungen mit den heimischen Wildtieren. Ist ein tolles Erlebnis für klein und gross, jung und alt.

Text und Fotos sind von Jörg Roth zur Verfügung gestellt.