Die erste Meldung ging bei der Kantonspolizei St. Gallen am Montagabend um 17.33 Uhr ein. Eine 26-jährige Autofahrerin schickte sich an, in Wil die Autobahn Richtung Zürich zu befahren. Doch sie kollidierte laut Angaben der Ordnungshüter aus noch ungeklärten Gründen mit der rechten Autofront gegen die Betonmauer der Unterführung. Ein durchgeführter Atemalkoholtest zeigte ein positives Resultat. Sie musste den Führerausweis auf der Stelle abgeben. Da die Frau über Schmerzen klagte, wurde sie ins Spital gebracht. Am Auto entstand Totalschaden in der Höhe von über 20'000 Franken. Ganz genau eine Stunde dauerte es, bis die Unfallaufnahme beende war. Wegen der Behinderungen im Feierabendverkehr bildet sich Rückstau.

Als wäre das nicht schon des Schlechten zu viel, ging neun Minuten später, um 17.42 Uhr, bei der Polizei eine ähnliche Meldung ein. Der zweite Zwischenfall trug sich vis-à-vis zu und erfolgte unabhängig des ersten. Auch hier ereignete sich auf dem Autobahnzubringer ein Selbstunfall. Ein 63-jähriger Lenker kam von Münchwilen her und war dabei, bei Wil die Autobahn zu verlassen, als er aus noch ungeklärten Gründen rechts in die Wiese fuhr und in eine Verkehrstafel prallte. Der ungewollte «Zwillings-Unfall» war perfekt. Die Rettung wurde herbeigezogen. Zuerst meldete der Lenker, er sei nicht verletzt. Da sich sein Zustand aber verschlechterte, wurde auch er zur Kontrolle ins Spital gebracht. Das Auto erlitt Totalschaden in der Höhe von rund 15'000 Franken. Der Sachschaden an der Signaltafel beträgt mehrere hundert Franken.