In den vergangenen zwei Jahren hat Petra Mildenberger die Berufseinführung zur Pfarreiseelsorgerin des Bistums Basel zusammen mit zehn weiteren Absolventen durch eine schriftliche Projektarbeit abgeschlossen. «Jetzt freue ich mich, dass dieser sonntägliche Abschlussgottesdienst, mit der Erteilung der Institutio und der Missio canonica hier bei uns in Sirnach stattfinden kann», sagt sie stolz. Für die Erteilung der zwei Institutio (Petra Mildenberger und Christina Wunderlin vom Pastoralraum Aargauer Limmattal), weilte Bischof Felix Gmür in Sirnach. Der Bischof überreichte zudem neun weiteren Personen die Missio canonica; die kirchliche Beauftragung. Mit dem Antrag auf Erteilung der Missio canonica geben die Religionslehrer das Versprechen ab, den Religionsunterricht in Übereinstimmung mit der Lehre der katholischen Kirche zu erteilen.

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Bischof Gmür erteilte in Sirnach Petra Mildenberger (Pfarreiseelsorgerin Pastoralraum Hinterthurgau) die Institutio.


Institutio? Missio canonica?

Mit der Institutio werden theologisch geschulte Frauen und Männer in den ständigen Dienst eines Bistums aufgenommen. 1978 haben die drei Bistümer Basel, Chur und St.Gallen in gemeinsamen Richtlinien den Einsatz von Pastoralassistenten umschrieben. Für die konkrete Aufgabe, meist das Wirken als Seelsorgende in einer Pfarrei, benötigen sie eine Missio canonica, eine bischöfliche Sendung. Die Institutio hingegen ist auf längere Dauer angelegt. Die Pastoralassistentinnen oder -assistenten erklären sich bereit, sich vom Bischof Aufgaben zuweisen zu lassen, (der Bischof verpflichtet sich, eine Stelle zu suchen), die den Fähigkeiten des Mitarbeitenden entspricht. Die Institutio kann von beiden Seiten nur aus schwerwiegenden Gründen widerrufen werden.