Mit dem Staatsvertrag von 1892 zwischen Österreich und der Schweiz war die Internationale Rheinregulierung gegründet worden. Diese ist seither für den Hochwasserschutz im unteren Rheintal zwischen der Ill-Mündung und dem Bodensee zuständig.

Beim aktuellen Projekt geht es um die Erhöhung der Wasser-Abflusskapazität auf dem Abschnitt zwischen Koblach und Oberriet, wo zwischen den Schutzdämmen mehr Platz geschaffen und das Flussbett verbreitert werden soll. Gleichzeitig soll der Alpenrhein, der pro Jahr 90‘000 m3 Geschiebe mit sich führt, ökologisch aufgewertet werden. Mit physikalischen Modellversuchen im Massstab 1:50 werden in Dornbirn in enger Zusammenarbeit mit der ETH Zürich die Grundlagen für die Umsetzung der 2012 gestarteten Projekte geschaffen. Die Bauarbeiten werden ab 2025 mindestens zwanzig Jahre dauern.

Mit dem Projekt Rhesi sollen der Lebensraum und die Arbeitsplätze von rund 300‘000 Menschen im prosperierenden Wirtschaftsraum Vorarlberg/St. Galler Rheintal geschützt und Schäden von bis zu 10 Milliarden Franken im Fall eines Jahrhundert-Hochwassers verhindert werden.

Von Dornbirn ging es weiter nach Bregenz und mit der Luftseilbahn hinauf auf den Hausberg Pfänder (1‘064 m), wo im Restaurant Pfänderdohle das Mittagessen eingenommen wurde. Bei den vorangegangenen elf Jahresausflügen hatten die Jahrgänger stets Wetterglück gehabt. Diesmal war der Dauerregen ein treuer Begleiter, so dass den Teilnehmern die Aussicht auf die 240 bei schönem Wetter vom Pfänder aus zu erblickenden Alpengipfel verwehrt blieb. Der guten Stimmung der Männer konnte das schlechte Wetter jedoch nichts anhaben.

Programmpunkt 3 des von Werner Käufeler in gewohnter Manier perfekt organisierten Ausfluges war die knapp zweistündige Schifffahrt mit dem MS Graf Zeppelin nach Friedrichshafen, von wo die Rückfahrt via Meersburg und Konstanz angetreten wurde.

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Die Jahrgänger vor dem Zeppelin-Museum in Friedrichshafen.