Braunaus Gemeindepräsident David Zimmermann sah den Abschluss 2017 in einem guten Gleichgewicht. «Wir haben 2017 nicht nur die Bäume gesehen, wir haben auch die Zwischenräume gesucht und gefunden.» Der Gewinn beläuft sich auf knapp 19’000 Franken. Das wiederum hat auch zur Folge, dass der Steuerfuss bei 49 Prozent belassen wurde.

Das grosse Thema: Ortsplanungsrevision

Hinsichtlich der Erneuerungswahlen der Gemeinde Braunau im Frühjahr 2019 sieht es aktuell so aus, dass sich alle nochmals zur Wahl stellen. In der Technischen Kommission besteht allerdings eine Vakanz. Gemeinderat und die Technische Kommission diskutieren derzeit erneut über die Beibehaltung. «Die Situation ist unterdessen derart komplex, dass regelmässig Ingenieure in die Entscheidungen mit einbezogen müssen», sagte Zimmermann.

Die Ortsplanungsrevision ist mittlerweile soweit fortgeschritten, dass sie beim Departement für Bau und Umwelt zur Vorprüfung eingereicht werden konnte. Die Vernehmlassung hat 26 Eingaben ergeben. Davon betreffen zwei Drittel den geplanten Windpark auf dem Hügelzug oberhalb von Braunau. «Zu diesem Thema darf ich alle einladen, an der Infoveranstaltung vom 4. Dezember in der Turnhalle Braunau teilzunehmen», sagte Zimmermann. Seit Bekanntwerden des Projekts steht dieses in der Hinterthurgauer Gemeinde im Gegenwind.

Geld für eine neue Turnhalle

Nicht gross motivieren musste Zimmermann, dass Braunau auch Ausgaben von 30’000 Franken für Situationsbeurteilung einer allfälligen neuen Turnhalle ausgeben will. Weniger Hoffnung machte er den Anwesenden bezüglich Polizeiposten Tobel. «Der Erhalt ist nur möglich, wenn wir uns aktiv einsetzen, beispielsweise in Form einer Motion.

Urs Nobel