Die Schweizer Briefmarke feiert am 1. März 2018 den 175. Geburtstag und ist noch heute tief in den Herzen von Herr und Frau Schweizer verankert – trotz Digitalisierung und E-Mail-Flut auch bei jungen Menschen: Dies verdeutlicht das Auktionshaus Rapp in einer Online-Ausstellung. In der Jubiläums-Videoreportage kommen unter anderem Wilerinnen und Wiler zu Wort.Nach Grossbritannien war die Schweiz am 1. März 1843 das erste Land, das Briefmarken herausgab. Damals waren noch die Kantone dafür zuständig – und Zürich machte mit den legendären «Zürich 4» und «Zürich 6» den Anfang.

Ein Blick auf die teuersten Raritäten
Die Lust auf Briefmarken ist seither ungebrochen hoch, weiss Marianne Rapp Ohmann, Geschäftsführerin des Auktionshauses Rapp in Wil/SG. Dies bestätigen auch ihre Strassenumfrage und Marius Kopp, Annelies Lengweiler und Mirjam Hefti aus Wil.

Das Auktionshaus Rapp wirft mit einer Online-Ausstellung den Blick auf die teuersten Raritäten der Anfangszeit und spannt mit der Jubiläums-Strassenumfrage den Bogen in die Moderne. Mit gutem Grund: Die ersten Briefmarken der Schweiz wurden in den letzten Jahren zu Höchstpreisen gehandelt.

Gehört zum Geschäftsalltag
Marius Kopp erfährt bei seinem geschäftlichen Einsatz als Innendekorateur im Auktionshaus Rapp in Wil zum ersten Mal, dass die Schweizer Briefmarke den 175. Geburtstag feiert. Die Briefmarke gehört für ihn einfach dazu. Gerade im Geschäftsverkehr verwende er häufig Briefmarken und freut sich, wenn er sie noch lange verwenden kann.

Brandaktuelle Zeitzeugen
Marianne Rapp Ohmann wollte wissen, warum die Nachfrage nach beständigen Sachwerten wie Briefmarken entstanden ist. Sie befragte Durchschnittsbürger, Investoren und Sammler nach ihrer Meinung und stellte eine Online-Ausstellung zusammen, die die teuersten Schweizer Raritäten aus den Ursprüngen der Schweizer Postgeschichte zeigt. In der kurzen Jubiläums-Videoreportage zeigt die Strassenumfrage auf, dass Briefmarken nichts von ihrer Anziehungskraft verloren haben:

Briefmarken sind im Alltag der Schweizer fest verwurzelt und schaffen als Zeitzeugen emotionale Verbindungen zu Menschen, Tieren und Ereignissen. Junge Menschen finden Briefmarken deshalb nach wie vor «cool» und schätzen ihren Fortbestand als wichtig ein. Rapp kommt zum Schluss: «Briefmarken sind nicht von gestern, sondern nach wie vor aktuell und in den Herzen verankert. Sie faszinieren fast alle, und aufgeschlossene Sammler mit Zukunftsblick und Traditionsbewusstsein noch mehr.»

Online-Ausstellung mit Top-Raritäten und Jubiläums-Videoreportage sind zu sehen auf
https://www.rapp-auktionen.com/ch/auktionen/175-jahre.