Laut einer aktuellen Medienmitteilung diskutierte die Bau- und Verkehrskommission an ihrer Sitzung vom 25. März 2021 über die Erfahrungen mit dem neuen Buskonzept. «Das Thema war schon länger traktandiert», sagt Kommissionspräsident Marc Flückiger (FDP) auf Anfrage.

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Marc Flückiger (FDP) präsidiert die Bau- und Verkehrskommission des Stadtparlaments.   

In jüngster Zeit haben verschiedene Leserbriefe und Medienberichte dem Thema zusätzliche Aufmerksamkeit verliehen. Es hiess, es komme zu Verkehrsbehinderungen und zu Lärmbelästigung durch die Busmotoren. Und auch die zum Teil veränderte Streckenführung stiess auf Ablehnung. Die Kritik ist von der Kommission zur Kenntnis genommen worden, sagt Flückiger.

Mehrheitlich positiv

Der Kommissionspräsident betont: «Rund 80 Prozent des neuen Buskonzepts sind gut, es braucht nun noch einige Feinjustierungen, im Rahmen der Möglichkeiten.» Wie er weiter hervorhebt, habe die Kommission aus der Bevölkerung auch verschiedene positive Reaktionen auf das neue Buskonzept erhalten. In den Medien war hauptsächlich von negativen Reaktionen zu lesen.

Vertiefte Analyse

Gemäss Medienmitteilung wurde mit dem Wiler Departement Bau, Umwelt und Verkehr unter der Führung von Stadträtin Ursula Egli (SVP) vereinbart, dass vertiefte Abklärungen über das Funktionieren des Buskonzepts 2021 vorgenommen werden und der Kommission darüber Bericht erstattet wird.

Wie Flückiger gegenüber hallowil erläuterte, sollen mit den Abklärungen auch einer Serie von Einzelvorstössen zum Thema Stadtbus in Wiler Parlament vorgebeugt werden.

Prüfenswerte Studie

Kürzlich war in den Medien von einer Expertise zur Optimierung des Busverkehrs in Wil zu lesen, die eine Privatperson in Auftrag gegeben hat. Darauf angesprochen meinte Flückiger: «Man sollte deren Inhalt sicher prüfen.» Allerdings dämpft er hohe Erwartungen, ein allfälliges hü und hott-Vorgehen sei wenig sinnvoll.

Der Kommissionspräsident erachtet es grundsätzlich als heikel, wenn im politischen Prozess erarbeitete Konzepte von Studien, die einzelne Bürgerinnen und Bürger in Auftrag geben, in Frage gestellt werden.