Welche Primarschüler können schon von sich behaupten, ein eigenes Dorf geplant und gebaut zu haben. Den Busswiler Schülern wird man dieses Phänomen nicht absprechen können. Während einer Woche haben sie mit viel Enthusiasmus, Ehrgeiz und Spass das «Tiny-Village» gebaut. Ein Feriendorf der Zukunft, welches an Umweltfreundlichkeit, Ressourcenorientiertheit und Nachhaltigkeit nicht zu überbieten ist. «Ganz wichtig ist, dass die Häuser aus Holz gebaut werden, dass das Windrad für Strom sorgt und auf den Dächern natürlich Solarpanels angebracht sind», sagen Anika Schrepfer (11) und Marco Donno (12). Die beiden haben ihre Projektwoche, im Sirnacher Makerspace, in vollen Zügen genossen. «Das war megacool und viel besser als normale Schule», sagen die beiden verschmitzt. In Zusammenarbeit mit eltoys und einigen Lernenden der Firma Stadler Rail in Bussnang, wurde viel Kreatives ertüftelt, das Vorstellungsvermögen gefördert und ab und zu auch diskutiert, wie man was wo erbauen will. «Im Vordergrund sollte stets der Grundgedanke der Nachhaltigkeit, also auch der erneuerbaren Energien, stehen», erklären die beiden Lehrpersonen Seraina Kunz und Maya Herzig. Für sie war es zudem spannend zu sehen, wie ansonsten eher kribbelige Schüler an diesem Projekt völlig ruhig und motiviert zur Sache gingen.

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Marco Donno und Anika Schrepfer freuen sich das Feriendorf der Zukunft, also ihr «Tiny-Village» zu präsentieren. Während der Projektwoche haben sie und ihre Mitschüler daran gebaut.


Eltoys wer?

Die Firma eltoys ist in der Schweiz schon seit über 20 Jahren erfolgreich im Kita-, Kindergarten und Schulbereich tätig. Die Firma eltoys vertreibt verschiedene qualitativ hochwertige Produkte für Kinder unterschiedlichen Alters, mit dem Ziel Lerninhalte spielend zu vermitteln. Jahr für Jahr werden verschiedene Bereiche in Bewegung und Sport, Spiel und Spass, Lasy (Bau- und Konstruktionssysteme) und kreatives Gestalten, sowie neue Produkte, Ideen und Dienstleistungen entwickelt. Elmar Blöchlinger von eltoys erklärt zudem, dass das Interesse für technische und naturwissenschaftliche Berufe bei den Kindern möglichst früh, also im Vorschulalter, sowie bei Schülerinnen und Schülern aller Klassenstufen geweckt und gefördert werden muss. «Nur so ist es möglich die Ausbildung von qualifiziertem Nachwuchs in den Bereichen Technik, Informatik und Naturwissenschaften zu unterstützen», sagt Blöchlinger, der seine Schulzeit mit dem heutigen Sirnacher Schulpräsidenten Urs Schrepfer absolvierte. «Um die Schüler für wichtige, gesellschaftlich relevante Themen zu sensibilisieren und die Lehrpersonen bei der Wissensvermittlung zu unterstützen, braucht es entsprechende Materialien und Werkzeuge, die Unterstützung der Wirtschaft, sowie ein effizientes Coaching», erklärt Blöchlinger weiter und spannt den Bogen rüber zur Firma Stadler Rail in Bussnang. «Stadler sponsort uns Arbeitstische und Materialien. Zudem ist die tageweise Mitarbeit ihrer Lernenden Gold wert.» Die Erstellung des Feriendorfes der Busswiler Schüler nimmt sogleich Fahrt auf. «Im Allgäu haben wir soeben das Bauland erworben, nun werden weitere Schritte in die Wege geleitet. So, dass in drei Jahren die Eröffnung stattfinden kann», sagt Elmar Blöchlinger.