Dieser Mann hat Ausdauer: Karl Brändle tritt bereits ein sechstes Mal an, um «oberster Bütschwiler» zu werden beziehungsweise zu bleiben. Gestartet hat er vor knapp 17 Jahren, als Bütschwil noch eine eigenständige Gemeinde war. Seit der Fusion mit Ganterschwil im Jahr 2013 ist Brändle Gemeindepräsident der vereinigten Gemeinde. Da er Jahrgang 1958 hat, dürfte es womöglich die letzte Legislatur werden. Seit dem Jahr 2012 politisiert Brändle zudem für die CVP im St. Galler Kantonsrat und ist dort Teil der Finanzkommission.

Der dienstälteste Gemeindepräsident in der Region Wil ist Brändle aber bei weitem nicht. Am längsten am Ruder ist Cornel Egger (Oberuzwil), der das Amt bereits seit dem Jahr 1991 ausführt.

Zwei Ganterschwiler hören auf

In Bütschwil will auch die Primarschulpräsidentin, Le Bich Näf, weitermachen und kandidiert erneut. Von den weiteren fünf Gemeinderäten treten aber drei nicht mehr an. Per Ende der laufenden Legislatur werden Michael Böhi (CVP, Bütschwil), Silvia Schweizer (FDP, Ganterschwil) und Thomas Wäspe (SVP, Ganterschwil aufhören. Peter Moos (SVP, Bütschwil) und Gabriela Buscetto (CVP, Ganterschwil) wollen weitermachen.

Somit sind in der Untertoggenburger Gemeinde die Parteien und Dorfvereine gefordert. Bis zum Meldeschluss am 26. Juni sind mindestens drei Gemeinderäte zu finden. Die Gesamterneuerungswahlen finden am 27. September statt.