Viele Toggenburger Gemeinden stehen vor der Aufgabe, bestehende Schulräume zu sanieren oder zu erweitern. Die meisten Räumlichkeiten sind oft nicht mehr zeitgemäss. «Neben den erhöhten Anforderungen und den Anpassungen an neue Unterrichtsformen, stellt die wachsende Schülerzahl für die Primarschule Bütschwil-Ganterschwil eine weitere grosse Herausforderung dar», schreibt Le Bich Näf, Primarschulpräsidentin, im Mitteilungsblatt der Gemeinde. 

In der Analyse der Schulraumplanung habe sich schnell herauskristallisiert, dass am Schulstandort Bütschwil an zu- sätzlichem Schulraum Handlungsbedarf bestehe und der Bedarf an zusätzlichen Schulraum ausgewiesen sei. Ver- schiedene Massnahmen, wie beispielsweise die Auslagerung des Fachs Handarbeit in die Räumlichkeiten der Oberstufe, der Transport einer Gruppe Bütschwiler Kindergartenkinder nach Ganterschwil oder die Durchführung des Mittagstisches im Eichelstock, wurden zur Entlastung umgesetzt.

Nächster Meilenstein: Die Urnenabstimmung am 19. Mai

Das Schulraumprojekt konnte dank der Bewilligung des Projektierungskredits durch die Bürgerschaft im Juni 2018 starten. Die Ergebnisse der Planungsarbeiten liegen vor und wurden an der Informationsveranstaltung vorgestellt: Das Bauprojekt besteht aus einem kompakten, zweigeschossigen Neubau mit neun Schulraumeinheiten und mit Teilunterkellerung, der auf dem bisherigen Grundstück gegenüber der bestehenden Primarschule zu stehen kommt. Die Bauweise und die Konstruktion des Neubaus ist ein Hybrid in Holz und Beton. Der Grundriss ist funktional und nutzungsneutral ausgestaltet.

«Der nächste wichtige Meilenstein ist die Urnenabstimmung vom 19. Mai», heisst es im Schreiben von Primarschulpräsidentin Näf. Wenn die Bürgerschaft dem Ausführungskredit zustimmt, kann die weitere Planung vorgenommen und im Frühjahr 2020 mit der Realisierung gestartet werden.

Der Neubau soll ab dem Sommer 2021 Innen- und Aussenraum zum Lernen, Spielen und Entdecken für Kindergar- tenkinder und auch für Schüler anbieten. «Es soll für weitere Generationen ein spiel- und lernfreudiges Ambiente bieten und die Attraktivität von Bütschwil-Ganterschwil als Wohngemeinde sichern», schreibt Näf weiter. (gk)