Die Genossenschafterinnen und Genossenschafter versammelten sich zur 102. Versammlung und bereits zum 13. Mal im grossen Zelt des Zirkus Knie. Chapeau im Chapiteau
Der Bericht über das Geschäftsjahr 2017 ist eines der besten überhaupt. Dr. Erwin Scherrer attestiert dem Vorsitzenden der Bankleitung, Beat Bollinger, grandiose Arbeit geleistet zu haben. Der Bruttoertrag von fast Fr. 20 Millionen steht einem Aufwand von rund Fr. 9 Millionen gegenüber und weist somit einen Gewinn von fast Fr. 10.5 Millionen aus. Auch das Projekt MOVE ist unter der Leitung von Beat Bollinger bisher sehr erfolgreich umgesetzt worden. Der Verwaltungsrat zieht vor Beat Bollinger den Hut und das im Zirkuszelt.
Der Fall Vinzenz erklärt er bildhaft in launigen Worten an Hand einer erfundenen Geschichte.
Dazu meint Scherrer, dass sich niemand um sein Kapital bei der Raiffeisenbank Wil sorgen müsse. Und eine ganz wichtige Botschaft an die Genossenschafter: «Eigenmittel und Gewinne bleiben Wil in, auch in Zukunft!»
Hans Ruckstuhl, der nach 28 Jahren Tätigkeit im Verwaltungsrat den Rücktritt einreichte, wird ersetzt durch Silvia Brumann-Brunner. Hans Ruckstuhl wird mit einem grossen Blumenstrauss verabschiedet und Silvia Brumann-Brunner einstimmig ins Gremium gewählt.

MOVE 2017 – 2020 und Vorstellung neuer Kadermitgliede
Beat Bollinger tritt in die Manege und überzeugt mit einer flüssig gehaltenen Rede ohne jegliches Manuskript. Er fokussiert seine Ansprache auf drei Hauptpunkte: 1. MOVE das ist die Strategie der Jahre 2017 – 2020 (M = Mitarbeiter, O = Organisation, V = Vertrieb, E = Entwicklung. 2. Entwicklung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu Kadermitgliedern und 3. Die Vorstellung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Raiffeisenbank Wil.
Viele der Mitarbeiter sind schon jahrelang in der RB Wil tätig, so zum Beispiel Mike Holenstein, der jetzt neu Kadermitglied im Ressort Services ist.

«Formidables» Programm
Nach einer kurzen Pause beginnt dann das Programm 2018 des Nationalzirkus Knie. Franco Knie junior begrüsst die Gäste und lädt sie ein, für zweieinhalb Stunden einzutauchen in die faszinierende Welt des Zirkus. Verschiedene Generationen, Artistik, Tiernummern, Magie und Komik versprechen eine formidable Zeit. Tradition und Darbietungen mit moderner Technik wechseln sich ab. Ivan Frédéric Knie präsentiert mit grossem Einfühlungsvermögen eine mit acht weissen Araberhengsten. Das jüngste Familienmitglied, die siebenjährige Zirkusprinzessin Chanel Marie zeigt auf spielerische Art, dass sie die Lamas im Griff hat. Zwischen den Elementen Luft und Wasser bewegt sich Laura Miller, Alexander Batuev versorgt sich gleich selber in einer kleinen Kiste, knisternde Erotik des Duos 2-zen-O in den gekreuzten Reifen. Auch die Magie hat ihren Platz aber auch das Orchester trägt zur guten Zirkus-Stimmung bei. Ein besonders erfrischendes Highlight sind die Einlagen der «Queen of Comedy» Helga Schneider. Die Acapickels-Mitbegründerin begeistert mit ihrem Humor aber auch artistischem Talent. Vorhang auf, Licht an. Es lebe der Zirkus!