Ein Eigenheim ist und bleibt einer der grössten Träume von Herr und Frau Schweizer. Wie unzählige Umfragen zeigen, sind rund drei Viertel der heutigen Mieter am Erwerb von Wohneigentum interessiert. Kommt es zur Erfüllung dieses Traum und damit zum Hauskauf, gilt es, viele Dinge zu verstehen aber auch zu beachten. Hier leistet die Valiant Bank Abhilfe und bietet Käufern von Wohneigentum übersichtliche Checklisten an. Es gibt aber auch wichtige Schritte zu beachten:

Schritt 1: Definieren Sie Ihre Bedürfnisse

Finden Sie heraus, welche Wohnform zu Ihnen passt und wägen Sie die Vor- und Nachteile jeder Option sorgfältig ab. Beziehen Sie zusätzlich auch die Lage des Eigenheims sowie mögliche Veränderungen in Ihrer Zukunft und damit verbundene, sich alternierende Bedürfnisse in Ihre Entscheidung mit ein. In der Checkliste «Wunschliegenschaft» können Sie Punkte ankreuzen, die Ihnen bei Ihrem zukünftigen Eigenheim wichtig sind.

Schritt 2: Stellen Sie die Finanzierung sicher

Anhand Ihrer Bedürfnisse können Sie abschätzen, wie teuer das neue Eigenheim werden dürfte. Um die Finanzierung zu stemmen, können Sie eine Hypothek aufnehmen. Es gibt zahlreiche Hypothekenmodelle. Generell gilt, dass die Belehnung maximal 80 Prozent betragen darf. Sie müssen also mindestens 20 Prozent des Kaufpreises aus Ersparnissen bezahlen. Sind Sie auf der Suche nach der passenden Hypothek? Mit dem Valiant Hypothekenvergleich finden Sie schnell und einfach die ideale Finanzierungslösung.

Schritt 3: Finden Sie Angebote

Anhand Ihrer Bedürfnisse und Ihres Budgets können Sie nun mit der Immobiliensuche loslegen. Objekte finden Sie online auf Immobilienportalen, in Zeitungen, bei Zwangsversteigerungen oder bei Hypotheken-Experten einer Bank.

Schritt 4: Besichtigen Sie das Haus

Haben Sie eine passende Immobilie ausfindig gemacht, sollten Sie auf jeden Fall eine Besichtigung vereinbaren. Somit können Sie überprüfen, ob die Angaben aus dem Inserat mit dem Objekt übereinstimmen. Ein Hausbesichtigungsprotokoll kann helfen, bei der Besichtigung nichts zu vergessen. Notieren Sie sich Informationen zu folgenden Bereichen:

• Standort und nähere Umgebung (öffentlicher Verkehr, Arbeitsweg, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten, Freizeitangebote, medizinische Versorgung)

• Grundstück (Lage, Auflagen und Dienstbarkeiten, Bauzone, Altlasten wie Schadstoffbelastung im Boden, Garten, Garage und Parkplatz)

• Gebäude (Denkmalschutz, Renovationsbedarf, Altlasten wie Schadstoffbelastung in der Bausubstanz, Nebenkosten, Energievorschriften, tragende Wände)

• Innenräume (Anzahl, Helligkeit, Qualität der Ausstattung)

• Grund des Verkaufs (Mängel, Nachbarschaft)

Schritt 5: Informieren Sie sich bei der Gemeinde

Prüfen Sie bei der Gemeinde den Grundbucheintrag der Immobilie. Dort finden Sie die Rechte und Pflichten, die an das Grundstück geknüpft sind.

Schritt 6: Vereinbaren Sie eine zweite Besichtigung

Sind Sie an einem Kauf interessiert, ist es ratsam, gemeinsam mit einem Gutachter eine zweite Besichtigung durchzuführen. Dieser hilft Ihnen, herauszufinden, ob der Zustand der Bausubstanz und der Installationen wirklich so gut ist, wie der Verkäufer verspricht. Das ist wichtig, denn Mängel, die erst nach dem Kauf entdeckt werden, müssen Sie unter Umständen selber beheben.

Schritt 7: Lassen Sie den Verkehrswert schätzen

Lassen Sie den Verkehrswert der Immobilie von einem Experten einer Bank oder von einem Gutachter schätzen. Das ist der Preis der Immobilie, der innerhalb eines Jahres auf dem Markt erzielt werden könnte. Der Verkehrswert ist ausschlaggebend für die maximale Höhe einer Hypothek.

Schritt 8: Prüfen Sie den Kaufvertrag

Unterschreiben Sie den Kaufvertrag nicht vorschnell und ziehen Sie bei Bedarf einen Anwalt heran, der bei komplizierten Formulierungen helfen kann.

Schritt 9: Lassen Sie den Grundbucheintrag vornehmen

Wenn beide Parteien mit dem Kaufvertrag zufrieden sind, wird er von einem Notar beglaubigt und im Grundbuch eingetragen. Herzlichen Glückwunsch! Sie sind nun stolzer Eigenheimbesitzer.