Die Schulanlage Jonschwil bildet das Chilbizentrum mit dem Aufbau von Beizli und verschiedenen Ständen. Für Chilbistimmung sorgen das Kinderkarussell und die Schiffschaukel wie auch die Marktfahrer mit feinsten Marroni, Magenbrot und weiteren Süssigkeiten. 

Ehrung verdienter Gemeindemitglieder

Erster grösserer Publikumsaufmarsch ergab sich am frühen Samstagabend mit der Ehrung verdienter Gemeindemitglieder. 

In der Kategorie Sport sind es: Gallo Daria, Voltigieren; Gügi Levin, Unihockey; Neff Hansjörg, Inline Hockey; Noser Amara, Streetdance/HipHop; Schmid Thomas, Motorsportkategorie Berg; Schneider Andrin, Handball; Wälle Aileen, Streetdance/HipHop; Wiedmer Sibylle, Hufweisenwerfen und Gämperli Andrea, Unihockey.

Bei der Kategorie Beruf kam Malerin Susan Wildermuth zu Ehren.

Beim Lehrlingspreis gab es zwei erste und zwei dritte Ränge: Im 1. Rang mit Note 5.4 reichte es für Susan Wildermuth und Vanessa Oberholzer. Im 3. Rang mit Note 5.3 kamen Ilona Zahner und Romana Sutter zu Ehren.

Festgottesdienst mit Projekt-Chor

Am Sonntagmorgen waren die Menschen noch vor Chilbibeginn zum Festgottesdienst in die nahe Kirche geladen. Gleichentags findet bekanntlich jeweils das Kirchenfest zu Ehren des Kirchenpatrons, dem Hl. Martin statt. Dass sich die Kirche bis auf letzte Plätze füllte, war wohl auch im Auftritt des Projektchors mit Gospelklängen begründet. Es ist der Jonschwiler Primarlehrerin Seraina Stark und dem Flawiler Chorleiter Philippe Frei zu verdanken, dass ein Projektchor in dieser Qualität zu Stande kam und mit ansprechenden Gesängen den Gottesdienst bereicherte. Der Schlussgesang «O Happy day» passte optimal zum sich anzeigenden Sonnenschein. 

Den Gottesdienst leiteten Pfarrer Leo Tanner und Diakon Peter Schwager. Peter Schwager thematisierte in seiner Predigt das Leben des Kirchenpatrons, dem Hl. Martin, der sich vom angesehenen Militaristen zur Armenpflege wandelte und sich später im Bischofsamt besonders benachteiligten Menschen annahm. Im Dienst am andern, an Menschen in Not, seien auch wir gefordert, führte Schwager weiter aus. Der Wandel des Hl. Martin könne uns für eigene Veränderungen im Leben Mut machen im erfolgreichen Ausgestalten, sich nicht allein auf das Erreichen eigener Vorteile zu beschränken.


Viel Betrieb an der Chilbi

Der zu Beginn regnerische Sonntagmorgen lud nicht gerade ein, sich auf den Weg zur Chilbi zu machen. Nachdem dann schon während des Festgottesdienstes Sonnenschein einsetzte, sorgte dies für Besserung beim Publikumsbesuch. Die grosse Zahl Kirchenbesucher waren im Anschluss geradezu aufgefordert, sich in Richtung Chilbi zu verschieben. In Kürze füllte sich das Chilbizentrum und überall herrschte Hochbetrieb.

Dank Novemberstimmung hatte das Fondue-Beizli gute Besetzung, sich mit einem Fondue oder auch einer Grillwurst zu Gemüte zu führen. Auch die Chilbibahnen, das Kinderkarussell und die Schiffschaukel hatten bald einmal Hochbetrieb.