Der Kanton hat die Impfaktion in den Betagten- und Pflegeheimen am 6. Januar gestartet. Sie verlief dank der Zusammenarbeit mit den Heimen und der niedergelassenen Ärzteschaft sowie den eingespielten mobilen Impfteams sehr speditiv. Innerhalb von sechs Wochen haben die mobilen Impfteams 8’892 Dosen verimpft, wie es in einer heute verschickten Mitteilung aus dem Gesundheitsdepartement heisst. 

Die Impfung wird gut vertragen, abgesehen von den bekannten und üblichen Nebenwirkungen wie lokale Reaktionen um die Einstichstelle oder Kopfschmerzen. In einem Heim kam es zu einem Zwischenfall. Die Person wurde zur Überwachung ins Spital gebracht und konnte dieses einige Stunden später wieder verlassen.

Die hohe Impfbeteiligung bei den Bewohnerinnen und Bewohnern ist sehr erfreulich, denn bei geimpften Personen ist das Erkrankungsrisiko und die Wahrscheinlichkeit für schwere Verläufe deutlich kleiner. In den letzten Tagen sind die Fallzahlen und die Todesfälle in den Alters- und Pflegeheimen denn auch merklich zurückgegangen. 

Der Kanton will die zweite Impfung in den Heimen bis Mitte März abschliessen.